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Ein Weltkonzern setzt auf Ottobrunn: Der Sitz an der Caroline-Herschel-Straße wird erweitert. 

Ausbau beim Weltkonzern 

Panasonic erweitert seinen Standort in Ottobrunn

  • Marc Schreib
    vonMarc Schreib
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Dem Weltkonzern Panasonic scheint es in Ottobrunn zu gefallen: Wie jetzt bekannt wurde, wird der Standort erweitert.

Ottobrunn - Panasonic hat einen Sitz in Ottobrunn und dehnt sich jetzt räumlich aus, wie im jüngsten Planungsausschuss bekannt wurde.

Als Teil der Panasonic Group bietet die Panasonic Industry Europe GmbH von Ottobrunn aus Kunden in Europa elektronische Bauteile, Geräte und Module bis hin zu Komplettlösungen und Produktionsausrüstung für Fertigungsstraßen an. An diesem Standort unterstützen derzeit rund 570 Mitarbeiter Kunden bei technischen Fragen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für verschiedenste Industriezweige.

Vor gut vier Jahren wurden drei zum Konzern gehörige Unternehmen, die bis dahin an verschiedenen Standorten getrennt voneinander agierten, nämlich Panasonic Electric Works (Holzkirchen), der Batteriespezialist Sanyo (München/Moosfeld) und  die in Haar ansässige Panasonic Industrial Devices Sales Europe zur neuen europäischen Unternehmenszentrale für den Industriebereich am Standort Ottobrunn zusammengeführt.

Panasonic Industry Europe wird am neuen Standort an der Caroline-Herschel-Straße ein Schulungszentrum für die interne und externe Aus- und Weiterbildung sowie das Vertriebs- und Kundencenter erweitern. Des Weiteren hat die Firma ein Customer Experience Center mit permanenter Produktausstellung in der Planung. Die Erweiterung der Labore sowie ein Lager inklusive Annahme und Versand von Waren gehören auch dazu. Zusätzliche Büros sind ebenfalls geplant.

Panasonic Industry Europe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Der Weltkonzern will eine Versandhalle umbauen, die ehemals von der Firma Stylebop genutzt worden war.

„Es ist erfreulich, dass sich Panasonic durch das Vorhaben noch mehr zum Standort Ottobrunn bekennt“, sagt Bürgermeister Thomas Loderer (CSU). „Es war etwas, was von der Konzernspitze genehmigt werden musste.“ Der Gemeinderat erteilte sein Einvernehmen zur Umnutzung der Versandhalle auf dem Grundstück an der Caroline-Herschel-Straße.

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