Paduretu verspricht: "Die Luft ist noch nicht raus"

- TSV-Trainer fordert gegen Leipzig höchste Konzentration

VON UMBERTO SAVIGNANO Unterhaching - Die Spannung ist weg, doch die Luft längst nicht raus. Das jedenfalls verspricht Mihai Paduretu, Trainer der Unterhachinger Volleyballer, vor dem letztem Spiel der Vorrunde gegen den VV Leipzig: "Wir wollen gegen Leipzig gewinnen", kündigt er, ungeachtet der Tatsache, dass seine Mannschaft bereits sicher für die Top-Runde der besten sechs Bundesliga-Teams qualifiziert ist, deren vollen Einsatz an. Die TSV-Fans müssen sich von der Motivation der Paduretu-Truppe diesmal zu ungewohnter Zeit überzeugen: Wie alle anderen Partien des Spieltags findet auch die Begegnung im Unterhachinger Gymnasium am Samstag um 19.30 Uhr statt.

Die Terminplaner hatten bei der zeitgleichen Ansetzung aller Spiele einer möglichen Wettbewerbsverzerrung vorbeugen wollen. Doch schon vor dem Abschluss der Qualifikationsrunde an diesem Wochenende sind alle wichtigen Entscheidungen gefallen. Wenn künftig die besten sechs Vereine der Liga um die günstigste Ausgangsposition für die Play offs streiten, wird Leipzig, anders als Unterhaching, nicht dabei sein. Für Paduretu eine echte Überraschung: "Ich hatte schon gedacht, dass Leipzig es schaffen wird, denn dort sind die Trainingsmöglichkeiten und die finanziellen Voraussetzungen viel besser als bei uns." Dass er hingegen erneut das Kunststück vollbracht hat, innerhalb eines engen wirtschaftlichen Spielraums eine Mannschaft zum Erfolg zu führen, könnte Paduretu mit Genugtuung erfüllen. Doch er freut sich eher "für das Management und besonders für unsere neue Abteilungsleiterin Agnes Fischl, die den Mut gehabt hat, das schwere Erbe von Rudi Stein anzutreten."

Die Qualifikation für den Kreis der Top-Klubs erleichtere zudem die Zukunftsplanung, so der 37-Jährige: "Es ist natürlich einfacher, Sponsoren für eine Mannschaft zu finden, die zum dritten Mal hintereinander unter den ersten sechs ist."

Damit es noch weiter nach oben geht, sollen gegen Leipzig zwei Punkte her, denn alle Zähler werden in die zweiten Meisterschaftsphase mitgenommen. Deshalb lautet Paduretus Motto: "Keine Experimente!" Die sind auch kaum möglich, weil Patrick Schwaack und Björn Matthes noch Trainingsrückstand aufweisen und sich Mika Pyrhönen mit Rückenproblemen plagt.

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