Pappeln müssen anderen Baumarten weichen

Oberhaching - Die Pappeln entlang des beliebten Spazierwegs vom Augarten zum Kirchweg bis zur Tölzer Straße in Oberhaching werden in den kommenden Jahren schrittweise entfernt.

Durch das Fällen der vor rund 60 Jahren gepflanzten Pappeln sollen andere vorhandene Baumarten in ihrem Wachstum gefördert und geeignete neue Arten nachgepflanzt werden. Dies beschloss jetzt einstimmig der Umwelt- und Verkehrsausschuss.

Wie die Verwaltung berichtete, pflanzten die Hybridpappeln seinerzeit die Stadtwerke München zur Drainage des Grundwassers. Die Stadtwerke sind mittlerweile aber nicht mehr am Baumbestand interessiert, ds seit dem Neubau der Wasserleitung kein Nutzen mehr besteht. Seit 2002 gehört das Grundstück der Gemeinde.

Pappeln sind nicht langlebig und werden meist nach rund 40 Jahren geerntet. Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Standfestigkeit des Holzes. Bei den Pappeln in Oberhaching ist im Bereich der Wurzeln zudem bereits Fäulnis zu sehen. So werden im Lauf der nächsten Jahre die Pappeln schrittweise gefällt und durch Neupflanzungen mit Bergahorn, Stieleiche oder Wildobst ersetzt. Bereits Ende Februar werden die ersten sieben Bäume fallen.

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