Bürgermeister-Wilhelm-Dresel-Park: Dieses Areal tauft die Gemeinde Grasbrunn auf den Namen ihres verstorbenen Altbürgermeisters und Ehrenbürgers Dresel. Foto: Franz köppl

Ein Park zu Ehren von Wilhelm Dresel

Grasbrunn - Grasbrunn - Die Gemeinde Grasbrunn verneigt sich vor ihrem verstorbenen Altbürgermeister und benennt einen Park nach ihm.

Wilhelm Dresel, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Grasbrunn hat unbestritten viel für seine Gemeinde bewirkt. Von daher war es nur folgerichtig, dass bereits anlässlich seines Todes im vergangenen Jahr die Forderung laut wurde, eine Straße nach ihm zu benennen und damit ein sichtbares Zeichen zu setzen. Jetzt wird der kleine Park östlich des Rathauses in Neukeferloh bis hin zur Gartenstraße und die angrenzende Wiese westlich des Rathauses bis hin zur katholischen Kirche als „Bürgermeister-Wilhelm-Dresel-Park“ benannt. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Verschiedene Vorschläge hatten im Vorfeld zu keinem Ergebnis geführt. So wollte Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) eine „gewachsene Straße“ nach dem CSU-Politiker benennen, allerdings hatte die Familie Dresels dies abgelehnte. Ihre Begründung: Bei einer Umbenennung einer Straße hätten die Anwohner all ihre Dokumente für den neuen Straßennamen ändern müssen. Diese Unannehmlichkeiten hätte Dresel den Bürgern sicherlich ersparen wollen, denken seine Hinterbliebenen.

Auch die Umbenennung des von ihm initiierten Sportparkes oder des in seiner Amtszeit entstandenen Technoparks war bei der Familie auf keine große Begeisterung gestoßen. Die nun von der CSU vorgeschlagene Parkbenennung hingegen fand allgemein Anklang. Dies umso mehr, als die Anwohner des Parks weiterhin ihre Adresse an der Saarland- und der Grünlandstraße behalten können.

Symbolträchtig ist der Park nicht nur durch seine zentrale Lage mit dem darin liegenden Rathaus, sondern auch, weil dort die Bretonische Eiche steht, die auf die Städtepartnerschaft mit Le Rheu hinweist. Eine Partnerschaft, an deren Gründung Dresel maßgeblich beteiligt war und die er immer sehr gefördert hat. Und er ist auch die Heimat des Neukeferloher Maibaums und des im Winter so geschätzten Rodelberges für Kinder - fernab jeden Durchgangsverkehrs. Franz Köppl

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