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Dieser unechte Kinderschädel hat in Grünwald für mächtig Wirbel gesorgt.

Großeinsatz der Polizei

Pilzsammler finden vermeintlichen Kinderschädel

Grünwald - Zwei Pilzsammler finden in einem Waldstück bei Grünwald einen vermeintlichen Kinderschädel, der eingeschlagen ist. Sie rufen die Polizei. Diese kann erst spät Entwarnung geben.

Zwei Pilzsammler konnten zunächst ihren Augen nicht trauen: Ein 64-jähriger Münchner und seine 35-jährige Tochter haben in einem Waldstück südlich von Grünwald am Dienstagvormittag gegen 10.40 Uhr einen eingeschlagenen vermeintlichen Kinderschädel gefunden. In der Nähe lagen zudem unter anderem ein Tarnnetz sowie Teile einer Grableuchte. Wie sich später jedoch herausstellte, war der Schädel nicht echt, sondern aus Plastik und Teil einer Schnitzeljagd.

In der Nähe des Schädels findet die Polizei eine Schatztruhe. 

Die beiden Pilzsammler alarmierten nach ihrem Fund die Polizei. Auch die Beamten waren zunächst überzeugt, dass der Schädel echt sei, wie die Münchner Polizei berichtet. Schließlich wurde das Waldgebiet zunächst großräumig abgesperrt. Außerdem wurde die Mordkommission verständigt. Die Spurensicherung konnte dann allerdings Entwarnung geben: Die Beamten stellten fest, dass der Schädel aus Plastik besteht, jedoch täuschend echt aussah. 

Unter dem Tarnnetz fand die Polizei außerdem eine Schatztruhe, in der sich Totenkopfhalter befanden. Wie die Polizei aufklärt, handelt es sich dabei um ein sogenanntes Geocache-Versteck. Hintergrund ist ein auf GPS-Daten gestütztes Spiel namens Geocaching. Dabei handelt es sich um eine Art auf GPS-Daten gestützte Schnitzeljagd. Die Teilnehmer wollten das Versteck mit dem Kinderschädel offenbar origineller aussehen lassen. 

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei den Geocaching-Spielen auf eine Verwendung entsprechender Utensilien verzichtet werden solle. Schließlich könnten dadurch unnötig Polizeieinsätze ausgelöst werden.

rat

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