1. Startseite
  2. Lokales
  3. München Landkreis

Pinhak droht Rumschöttel mit einer "Eiszeit"

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

- Bürgermeisterin bricht Gespräch ab

Neubiberg (mbe) - Das Vier-Augen-Gespräch wegen der Dienstaufsbeschwerde gegen Neubibergs Bürgermeisterin Johanna Rumschöttel konnte in der geplanten Form nicht stattfinden. Grund: Antragsteller Frank Pinhak (CSU) brachte eine Fraktionskollegin aus dem Gemeinderat, Eva-Maria Kahlenberg, mit zu der Unterredung. Rumschöttel mochte in diesem unerwarteten Rahmen nicht das angedachte "Versöhnungsgespräch" führen, ging aber trotzdem auf die Sache an sich ein. Pinhak wirft Rumschöttel vor, über eine Broschüren-Austrägerin als Erfüllungsgehilfin Amtsmissbrauch begangen und zur Verletzung des Briefgeheimnisses angestiftet zu haben (wir berichteten). Rumschöttel: "Ich habe Herrn Pinhak gesagt, was ich dazu sagen kann - nämlich so gut wie gar nichts. So, wie er es darstellt, hat die Sache nie und nimmer stattgefunden."

Wie Rumschöttel gegenüber dem Münchner Merkur via Mobiltelefon - wegen eines Stromschadens waren im Neubiberger Rathaus gestern alle Leitungen stundenlang tot - weiter berichtete, habe Pinhak auf seiner Dienstaufsichtsbeschwerde beharrt. "Als Herr Pinhak politische Drohungen gegen mich ausstieß, habe ich das Gespräch abgebrochen", so Rumschöttel. "Er drohte mit eine ,Eiszeit` an, und ich sei ,im Packeis` schon mitten drin."

Auch interessant

Kommentare