Piraten setzen auf das Kollektiv

Unterhaching - Kein Ruhekissen ist Generali Hachings Vorsprung von vier Minuspunkten zum dritten Platz. Einen Ausrutscher im Heimspiel gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau dürfen sich Hachinger jedenfalls nicht erlauben.

Hachings erster Verfolger in der Tabelle heißt nach wie vor evivo Düren. Die Westdeutschen setzten sich am vergangenen Mittwoch gegen den VC Franken knapp mit 3:2 durch. Und in drei Wochen empfangen sie das Generali-Team. Dazu genießt Düren den Vorteil, bereits beide Punktspiele gegen den VfB Friedrichshafen absolviert zu haben. Die Hachinger müssen gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter hingegen noch einmal antreten.

Neben dem direkten Aufeinandertreffen im Pokalfinale am 7. März scheint sich zwischen Haching und Düren somit auch ein spannendes Fernduell um Platz zwei in der Bundesliga zu entwickeln. Deshalb gibt Trainer Mihai Paduretu für das Spiel gegen Bad Dürrenberg eine klare Devise aus: „Ein Sieg ist Pflicht, damit wir selbst für eine gute Ausgangsposition für die Play offs sorgen können.“

Bislang haben die Hachinger ihre Aufgaben gegen Außenseiter stets souverän erledigt. Doch die Ausfälle von Sebastian Schwarz (Leistenbruch) und Armin Dewes (Bandscheibenvorfall) setzen Fragezeichen. Zwar hat Paduretus Team das Fehlen von Schwarz den Ergebnissen nach bisher gut kompensiert, doch gerade zuletzt beim VC Franken wurde der Außenangreifer trotz des 3:0-Erfolgs durchaus vermisst. Denn als die Annahme phasenweise schwächelte, fehlten Paduretu die Alternativen zu den nun gesetzten Spielern Eugen Bakumovski und Denis Kaliberda.

Etwas besser sieht es auf der Position des Mittelblockers aus, wo Dewes aufgrund seiner Rückenprobleme seit Wochen ohnehin nur mehr zu Kurzeinsätzen kam. Hier hat Paduretu mit Markus Pielmeier und dem auf Abruf bereitstehenden Norbert Kunstek wenigstens Optionen, zudem hat ja auch der tschechische Diagonalspieler Tomas Andel mal als Mittelblocker angefangen.

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