Wetter in Deutschland: DWD meldet höchste Warnstufe - wo jetzt schwere Gewitter drohen - Extrem-Hitze hält an

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Kaum größer als ein Wohnzimmer ist der Gebetsraum der Garchinger Ditib-Gemeinde in Hochbrück. Deshalb sind Bülent Aksu (von links), Bünyemin Sarac, Aykan Inan (Ditib-Referent für die Region München), Merve Yavuz und Özlem Kekec schon länger auf der Suche nach einer neuen Heimat.
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Kaum größer als ein Wohnzimmer ist der Gebetsraum der Garchinger Ditib-Gemeinde in Hochbrück. Deshalb sind Bülent Aksu (von links), Bünyemin Sarac, Aykan Inan (Ditib-Referent für die Region München), Merve Yavuz und Özlem Kekec schon länger auf der Suche nach einer neuen Heimat.

In ehemaliger Sparkassenfiliale

Pläne für Moschee in Hochbrück platzen

Garching - Die Garchinger Ditib-Gemeinde wird in der ehemaligen Sparkasse in Hochbrück kein islamisches Kulturzentrum samt Gebetssaal errichten.

Wie mehrere Mitglieder dem Münchner Merkur bestätigt haben, seien die Gespräche über einen Kauf der Immobilie ergebnislos beendet worden. Nun werde man sich auf die Suche nach einer neuen Lösung machen, erklärt Selma Binay, Vorsitzende des Frauenfreundschaftsvereins Hochbrück, der eng mit der Ditib-Gemeinde verquickt ist.

Gebetsraum heillos überfüllt

Seit Jahren sucht die muslimische Gemeinde mit ihren rund 200 Mitgliedern nach einer neuen Heimat. Aktuell nutzt sie das Haus der Vereine in Hochbrück, wo man überdies Kellerräume angemietet hat. Dort gibt es auch einen Gebetssaal, der besonders freitags heillos überfüllt ist. Im Vorjahr waren Pläne bekannt geworden, wonach die Ditib-Gemeinde die Sparkasse erwerben und dort ein Kulturzentrum einrichten will. Der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende

Thomas Lemke sprach sich daraufhin in einem Parteiblatt gegen diese Lösung aus. Eine Sparkasse, die „den Steuerzahlern gehört“, dürfe ihre Immobilie nicht „an eine ausländische, nationalistische, politische Einflussorganisation“ verkaufen, kommentierte er.

CSU gegen Ditib als Partner

Der Artikel erzürnte viele Muslime in Garching; auch der Integrationsbeirat wandte sich in einem Schreiben an die CSU. Deren Ortsvorsitzender Jürgen Ascherl hat Lemkes Position beim Neujahrsempfang nun abermals verteidigt. „Der Kommentar war im Vorstand abgesprochen“, sagte Ascherl. „Wir von der CSU sehen Ditib sehr kritisch.“

Ascherl kündigte an, dass man sich mit Bürgermeister und Integrationsbeirat zusammensetzen werde. „Wir wollen sie überzeugen, dass Ditib nicht der geeignete Verhandlungspartner ist.“

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