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Politischste aller Ausstellungen

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Ismaning - Vielleicht ist es die politischste aller Ausstellungen, die Gisela Hesse je in ihrer Galerie im Schlosspavillon in Ismaninger geboten hat.

Die sieben Künstler, die ihre Werke derzeit dort attraktiv feilbieten, haben bislang ihr künstlerisches Herz inmitten der ungewöhnlichen Münchner Künstlerkolonie in der Domagkstraße, im Haus mit der Nummer 16 ausleben können.

Vielleicht ist die derzeitige Ausstellung "Haus 16" im Schlosspavillon die letzte dieser Art. Die letzte, die ihren Ursprung in der Domagkstraße hat. Denn das Haus, in dem sich Europas größte Künstlerkolonie befindet, soll einer Totalsanierung "zum Opfer fallen". Längst haben sich Künstlervereine, die ihre Basis dort haben, die Kunstschaffenden und ihre Anhänger zusammengeschlossen, um für den Erhalt des Kulturraumes zu kämpfen, der solche wundervollen Gemälde, Schrottobjekte, Zeichnungen und all dies hervorbringt, das in der Galerie Hesse nun kompakt zu sehen ist.

Zwischen den Bilderzählern lenkt alter Schrott, mal heiter humorvoll arrangiert, mal ernst bedrohlich, den Blick der Besucher auf sich. Objekte, die ihre Schönheit erst bei genauem Hinschauen offenbaren. Gisela Hesse spricht vom "spannungsreichen Kontrapunkt zu Malerei und Zeichnung", der Bildhauerin Monika Henseler zu verdanken ist.

Die interessante Ausstellung "Haus 16" ist noch bis 4. Mai zu sehen und von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 15 bis 18 Uhr, geöffnet.

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