Polizei warnt vor Brandgefahr im Advent

- Oftmals Leichtsinn im Umgang mit Gestecken

VON ULRICH LOBINGER Landkreis (ul) - Regelmäßig zur Weihnachtszeit sind die Feuerwehren verstärkt im Einsatz, um in Brand geratene Adventskränze und Christbäume zu löschen. Meistens ist die Brandursache auf Unachtsamkeit und Leichtsinn zurückzuführen. Nach einem Bericht der Brandfahndung des Kommissariats München geht von Adventskränzen und Gestecken die größte Gefahr aus.

Diese würden erfahrungsgemäß wochenlang in temperierten Räumen verwendet und deshalb schnell austrocknen. Selbst eine kleine Zündquelle, zum Beispiel ein Funke, könne die beliebten Weihnachtsaccessoires explosionsartig in Brand setzten. Zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden hat das Kommissariat deshalb einige nützliche Tipps parat.

Kommissariat gibt Tipps zur Brandprävention

Beim Kauf sollte man drauf achten, ausschließlich frische Adventskränze und Gestecke zu wählen. Eine feuerfeste Unterlage minimiert die Brandgefahr zusätzlich. Darüber hinaus sollte man leicht entzündliche Dekorationen vermeiden und Adventsgebinde in ausreichendem Abstand zu Gardinen und Tischdecken platzieren. Das Wichtigste zur Feuer-Prävention ist jedoch, brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand kommen, rät das Kommissariat, umgehend die Feuerwehr ( 110) oder die Polizei ( 110) zu verständigen, den Raum zu verlassen, die Tür zu schließen und gefährdete Personen zu warnen.

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