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Stolzes Krimi-Team: (v.l.) Projektleiterin Ute Rodler mit den Schülerinnen Indiana Kromer, Sophia Heyer, Katharina Brauer, Anja Müller, Amelie Schwaderer und Alexandra von Minden.

P-Seminar am Gymnasium

Profi-Autoren loben Oberhaching-Krimi

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Einen Krimi "made in Oberhaching" haben Gymnasiastinnen vom Gymnasium Oberhaching geschrieben. Professionelle Autoren sind vom Ergebnis begeistert.

Die Kriminacht von Gymnasiasten in Oberhaching hat Eindruck hinterlassen. Bei den über 100 Besuchern, die in den Saal der Bibliothek kamen, aber auch bei den eingeladenen Autoren. 

Ein Erfolg für die jungen Gastgeberinnen, die im Moment eigentlich genug anderes um die Ohren haben: Bis zum Abi ist es nicht mehr lange hin. Kein Grund für die Teilnehmerinnen des P-Seminars, sich nicht mächtig ins Zeug zu legen und mit Lehrerin Ute Rodler eine große Abendveranstaltung zu realisieren. 

Katharina Brauer, Sophia Heyer, Indiana Kromer, Alexandra von Minden, Anya Müller und Amelie Schwaderer haben gemeinsam an einem Regionalkrimi geschrieben. Dieser spielt in Oberhaching und lässt die Geschichte an real existierenden Orten ihren Lauf nehmen. 

„Zur Inspiration waren wir 2015 auf der Leipziger Buchmesse und haben Kontakte zu Autoren und potenziellen Verlagen geknüpft und uns Tipps geholt“, berichtet Katharina Brauer.“ In Leipzig lernten die Schülerinnen auch zwei der Autoren kennen, die jetzt das Oberhachinger Publikum mit Auszügen aus ihren Geschichten unterhielten: Georg Haderer aus Wien und Alexander Bálly aus der Holledau. Außerdem war der Komiker und Autor Moses Wolff, der dem Krimikreis München angehört, gekommen. 

Natürlich standen die Organisatorinnen auch selbst im Rampenlicht. Sie lasen Fragmente aus ihrem Regionalkrimi vor. 

Als er die Schülerinnen in Leipzig kennen gelernt habe, „habe ich nicht geahnt, wie groß und professsionell dies alles werden würde“, lobt Autor Bálly auf seiner Internetseite die Kriminacht inklusive Musik und Catering. „Ich bin sehr froh, dass ich teilnehmen durfte“, schreibt Bálly, „und schon gespannt, irgendwann das fertige Buch der sechs Gastgeberinnen komplett lesen zu dürfen.“ 

Fertig geworden sind die Schülerinnen nämlich nicht mit ihrem Buch. Jetzt wollen sie erst mal das Abi schaffen – und wer weiß, vielleicht schreiben die Sechs nach dem Prüfungsstress weiter an ihrem spannenden Krimi – made in Oberhaching.

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