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Pullach und München schachern um Sanierung

- Brücke über den Wenzbach in Großhesselohe soll ausgebaut werden

Pullach - Wer zahlt bei der Sanierung der Straßenbrücke über den Wenzbach in Großhesselohe an der Isar wofür wie viel? Der Pullacher Gemeinderat hat sich jetzt bereit erklärt, 50 Prozent der normalen Kosten und auch die weiteren Kosten für eine höhere Tragkraft zu zahlen. Ob allerdings die Stadt München, auf deren Gebiet die Conwentzstraße liegt, auf diese Kostenteilung eingeht, werden die weiteren Verhandlungen zeigen. Das Baureferat der Stadtverwaltung hatte an der Straßenbrücke umfangreiche Schäden festgestellt. Ursache dafür sei die ständige Überbeanspruchung durch Ver- und Entsorgungs- sowie Baufahrzeuge mit einem wesentlich höheren Gesamtgewicht als bei der Brücke vorgesehen.

Dass die Stadt die Bachquerung nur im bisherigen Umfang für geschätzte 100 000 Euro wiederherstellen will, ist verständlich. Schließlich haben neben Fußgängern und Radfahrern ausschließlich die Bewohner der Wenz-Siedlung, also Pullacher Bürger, einen Nutzen von der Erschließung auch für Kraftfahrzeuge. Daher auch der ursprüngliche Vorschlag bei einem Ortstermin, dass Pullach 90 Prozent der Kosten übernehmen solle. Dies stieß aber bei den Pullacher Räten auf wenig Gegenliebe. Schließlich habe die Stadt die alleinige Straßenbaulast. Die Zwickmühle: Möglichweise könnte München das Brückenbauwerk als kostengünstigere Lösung zu einem Fuß- und Radweg abstufen. Als Argument für ihre geringere Kostenbeteiligung verweisen die Pullacher auf die 1993 für knapp 140 000 Euro allein auf Kosten der Gemeinde sanierte Brücke in der Großhesseloher Straße am Carusoweg. Denn diese werde in erster Linie von Münchnern genutzt. Aus Pullacher Sicht sollte die Brücke aber nicht nur saniert, sondern auch mit einer Tragkraft von 30 Tonnen ausgebaut werden. Derzeit haben die Bewohner der Wenz-Siedlung zwar die Möglichkeit, mit einem Sonderausweis auch den steilen und schmalen Höllerer Berg bei den S-Bahn-Brücke zu benützen. Diese Alternative ist aber für schwerere Fahrzeuge wie der Feuerwehr wenig geeignet. Deshalb sind die Pullacher Ratsmitglieder auch bereit, die für den Brückenausbau anfallenden Mehrkosten ganz zu tragen.Wolfram Moser

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