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Auf der Suche nach Menschen im Wasser kreist ein Polizeihubschrauber über der Isar bei Pullach.

Mehrere Großeinsätze an der Isar

Schlauchbootfahrer halten Einsatzkräfte auf Trab

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Trotz des Hochwassers waren am Wochenende mehrere Ausflügler mit Schlauchbooten auf der Isar unterwegs. Wasserwacht, Feuerwehr und Polizei hatten im Landkreis jede Menge zu tun. So kenterten vier Engländer am Samstagabend mit ihrem Boot an der Großhesseloher Brücke.

Pullach  - Bereits am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr war es laut Polizei zu einem Großeinsatz an der Walze am Wehr bei Großhesselohe gekommen. Ein Fußgänger hatte die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem er dort Plastikteile und weitere Gegenstände im Wasser entdeckt und für ein gekentertes Schlauchboot gehalten hatte. Laut Feuerwehr waren rund 60 Einsatzkräfte im Einsatz, ein Polizeihubschrauber suchte flussaufwärts und flussabwärts nach Menschen im Wasser. Letztlich konnten die Einsatzkräfte aber Entwarnung geben. Laut Polizei hatte es sich nur um Unrat im Wasser gehandelt, Pullachs Feuerwehrkommandant Harald Stoiber sprach von Plastikteilen, die von einem Ball und von sogenannten Schwimmnudeln stammen können.

Gegen 21.30 Uhr mussten die Helfer dann erneut ausrücken. Dieses Mal ging es tatsächlich um Schlauchbootfahrer, die trotz der einbrechenden Dunkelheit auf der Isar unterwegs waren. Wie die Polizei mitteilt, hatte eine 25-jährige Münchnerin die Integrierte Leitstelle alarmiert, weil ein Schlauchboot mit vier Personen an der Großhesseloher Brücke bei Pullach gekentert sein sollte.  In dem Boot waren  vier Engländer im Alter von 35 beziehungsweise 37 Jahre gesessen, die sich anschließend selbst ans Ufer retten konnten. Einer der Engländer ist in München ansässig. Vier weitere Personen mit zwei Booten wurden kurz vor dem Kentern an der Marienklause von der Feuerwehr München aus der Isar gefischt.  Laut Pullachs Kommandant Harald Stoiber haben zudem die Brandhelfer aus Grünwald an der Ostseite der Isar bei Großhesselohe ein Schlauchboot mit Insassen an Land gezogen.

Polizei und Feuerwehr als auch das Landratsamt warnen jedenfalls davor, derzeit in der Isar zu baden beziehungsweise auf der Isar Schlauchboot zu fahren. Die Situation sei nach den starken Regenfällen in der vergangenen Woche aufgrund des hohen Wasserstandes, der Strömung und des vielen Treibholzes im Wasser äußerst gefährlich.

Die Wasserwacht München hat nach eigenen Angaben allein am Samstag vor der Großhesseloher Brücke die Insassen von insgesamt 26 Booten per Megafon gewarnt und die Boote teilweise mittels Wurfsack aus der Isar geholt.

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