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Giftiger Geselle: Die schwarze Kreuzotter (Höllenotter, hinten) fühlt sich in Pullach wohl.

Gemeinde Pullach warnt Tierhalter

Kreuzotter attackiert Hund

Pullach - Tödliche Gefahr: Fast wäre ein Hund an einem Schlangenbiss gestorben. Derzeit sind Kreuzottern besonders gefährlich.

Der Frühlingsspaziergang wäre einem Hund in Pullach beinahe zum tödlichen Verhängnis geworden. Der Vierbeiner wurde nördlich des Fußgängerübergangs auf dem Damm auf Höhe der Wenz-Siedlung von einer Kreuzotter gebissen und hätte diesen fast nicht überlebt. Doch er wurde gerettet. 

Nun warnt die Gemeinde Pullach alle Hundebesitzer, „nur auf Wegen zu gehen und darauf zu achten, wo man hintritt“, betont Ralph Baasch, Abteilungsleiter Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz im Rathaus. Er rät Tierhaltern, „Hunde immer angeleint zu lassen“, um „unliebsame Begegnungen“ mit Kreuzottern zu vermeiden und so auch „die Natur und die dort lebenden Tiere“ zu schützen. „Auch für die Schlangen ist die Begegnung mit einem Menschen oder einem Hund mit Stress verbunden.“ 

Kreuzottern sind streng geschützt und kommen im Isartal relativ häufig vor – sogar innerorts. Normalerweise sind sie zwar scheu und flüchten. Doch jetzt, im frühen Frühjahr, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Schlangen aus ihren Winterquartieren locken, sind sie aufgrund der niedrigen Temperaturen als wechselwarme Tiere sehr träge und bewegen sich kaum. Gerade in dieser Zeit sind die Giftdrüsen abert prall gefüllt. Insbesondere dann – oder wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen – kann es zu Attacken kommen.

mm

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