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Ein Teil der zweireihig gepflanzten Allee in der Heilmannstraße: Die Linden, Eichen und Spitzahorn-Bäume dort sind angegriffen von Abgasen, vom Salz im Winter, zum Teil bekommen sie auch zu wenig Licht. Die Bergahorn-Bäume, die dort auch stehen, würden, meint Bernhard Rückerl vom Umweltamt, die nächsten 20 Jahre bestimmt noch überdauern.

Aus dem Gemeinderat

In Pullach sind viele Bäume kaputt

Pullach - Pullach ist eine grüne Gemeinde mit Gartenstadtcharakter. Aber viele der Linden, Buchen, Eichen, Kastanien, die nicht nur in den alten Alleen das Ortsbild prägen, sind recht angeschlagen. Wie bei der letzten Gemeinderatssitzung herauskam.

Manche Bäume sind einfach vom Pilz befallen wie die uralte Eiche an der Hochleite. Andere bekommen am Straßenrand zu wenig Nährstoffe ab, gehören dringend ausgeschnitten. Und in der Allee an der Heilmannstraße, die nach dem Krieg angelegt worden ist und die BND-Mauer fast komplett verdeckt, sind die Bäume auch zu eng gepflanzt worden. Sie bekommen zu wenig Licht. 

Einige Bäume müssen gefällt werden

„An manchen Stellen wird sich das Ortsbild ändern, gerade in der Heilmann- und auch in der Wolfratshauser Straße werden einige Bäume nicht zu erhalten sein“, meinte bei der Sitzung Bauamtsleiter Peter Kotzur. Aufgebracht hatte das Thema in der Gemeinderatsfragestunde Johannes Burges (FDP). Den hatte ein befreundeter Baumpfleger aufmerksam gemacht auf den schlechten Zustand „wahnsinnig vieler Bäume“ im Ort. 

Sicherheit geht vor

Was freilich auch immer vorrangig eine Sicherheitsfrage ist. Entsprechend ist die Gemeinde hinterher, sämtliche Stämme im Ort regelmäßig zu überprüfen, auszuschneiden, zu pflegen. „Aber wir kommen personell manchmal kaum hinterher“, meinte Kotzur. Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (Grüne) sagte: „Wir hatten Glück, dass bei den Stürmen nur ein Auto beschädigt worden ist von einem umgekippten Stamm in der Wolfratshauser Straße. Es wäre unverzeihlich, wenn auch Personen zu Schaden kämen.“

Baumkataster

Derweil ist auch Pullach gerade dabei, wie viele andere Verwaltungen auch, ein Baumkataster zu erstellen. Für das Forstingenieur Bernhard Rückerl vom Umweltamt seit März schon rund 1000 Linden, Ahornbäume, Eichen, Kastanien und damit etwa ein Viertel bis ein Drittel des Bestands auf öffentlichen Flächen erfasst und untersucht hat. Zehn bis 15 von diesen Stämmen habe er letztlich fällen lassen müssen, unter anderem an der Hochleite und in der Heilmannstraße. Bei den anderen haben erstmal auch übliche Pflegemaßnahmen gegriffen.

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