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Hier schwebt gerade der vierte Schiffcontainer ein. Die Behälter werden als Vorsichtsmaßnahme über die Bombe gestellt, um eine mögliche Detonationsdruckwelle abzufangen. 
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Einsatzleiterin und Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund.
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Sprengmeister Roger Flakowski vor der entschärften Bombe.
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Roger Flakowski hat den Zünder in der Hand.
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Vor der Container-Wand, die zum Schutz vor Detonationssplittern vorsichtshalber aufgebaut worden war: (v.l.) Michael Filips, Janine Strobl (beide Mitarbeiter des Sprengmeisters), Bürgermeisterin und Einsatzleiterin Susanna Tausendfreund und Sprengmeister Roger Flakowski.

Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg

Pullacher Bombe ist jetzt eingehaust

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Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am vergangenen Donnerstag im Pullacher Industriegebiet gefunden wurde, ist jetzt eingehaust. Vier Schiffscontainer schützen den umliegenden Bereich vor einer möglichen Detonation. 

Pullach – In Pullach herrschte auch am Freitag noch ziemliche Aufregung, nachdem dort am Vortag im Gewerbegebiet ein Baggerfahrer auf eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen war (wir berichteten). Die wird diesen Sonntag entschärft – weshalb die Anwohner, die im 300-Meter-Radius der Fundstelle wohnen, ihre Häuser ab 8 Uhr in der Früh verlassen haben müssen.

Entsprechend waren am Freitag Mitglieder der Feuerwehr damit beschäftigt, die betroffenen Anlieger persönlich zu informieren. Wer nicht zu Freunden oder in die Stadt gehen mag, kann die Zeit auch im Sportheim an der Gistlstraße überbrücken. Derweil begannen Gemeinde-Mitarbeiter und Fachleute damit, die zwölf Hochseecontainer, die die Verwaltung am Donnerstag kurz nach Entdeckung des Überbleibsels aus dem zweiten Weltkrieg geordert hatte, aufzubauen rund um den Sprengkörper. Der wiederum war über Nacht bewacht worden, außerdem hatte man ihn mit Sand verschüttet.

Entschärfung gegen 10 Uhr

Der Schutzschirm rund um die 250-Kilo-Bombe mit Containern sei, so eine Sprecherin der Gemeinde, „eine reine Vorsichtsmaßnahme“. Für den Fall, dass es bei der Entschärfung, die am Sonntag ab 10 Uhr beginnen soll, doch zur Detonation kommt. Dann sollen die Behälter Splitter abfangen und die Detonationswelle ableiten. Sprengmeister ist Roger Flakowski, ein Profi von der Firma Tauber. Während der Arbeiten an der Bombe, die wohl von den Amerikanern abgeworfen worden ist mit dem Ziel, die damals hier vorhandene, „kriegswichtige“ Produktion zu zerstören, bleibt die B 11 in dem Bereich gesperrt. Die S-Bahn fährt, hält aber in Höllriegelskreuth nicht.

Zweiter Bombenfund in Pullach

Ehe mit den Arbeiten begonnen wird, überfliegt noch einmal ein Polizeihubschrauber den Einsatzbereich – um sicherzustellen, dass sich dort wirklich niemand mehr außer dem Sprengmeister aufhält. Wenn alles nach Plan läuft, können die Anlieger gegen 15 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. Und Pullach hat „seine“ zweite Weltkriegs-Bombe unschädlich gemacht. Vor einigen Jahren ist schon einmal ein Sprengkörper im Forstenrieder Park entdeckt worden. andrea kästle

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