Blaulicht
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Die Polizei hat den jungen Mann festgenommen. (Symbolbild)

Pullach bei München

Drogeneinfluss ausgenutzt: Mädchen (15) von Bekanntem (22) vergewaltigt

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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  • Günter Hiel
    Günter Hiel
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Im Landkreis München soll ein 22-Jähriger ein junges Mädchen (15) vergewaltigt haben. Die Schülerin habe unter Drogeneinfluss gestanden, berichtet die Polizei.

  • Im Landkreis München wurde eine 15-Jährige vergewaltigt.
  • Der Täter soll mit ihr Drogen konsumiert haben.
  • Der Täter ließ sein Opfer danach allein zurück.

Landkreis München - Ein 22-jähriger Auszubildender aus Pullach im Landkreis München soll in seiner Wohnung eine 15-Jährige aus dem Landkreis Starnberg vergewaltigt haben. Zuvor habe er mit der Schülerin gemeinsam Marihuana konsumiert, berichtet die Polizei.  

München: 15-Jährige nach Drogenrausch vergewaltigt

Die Tat liegt bereits einige Tage zurück. Nun ist die Polizei damit an die Öffentlichkeit gegangen. Anhand der Informationen, die der Kriminalpolizei derzeit vorliegen, lässt sich der Fall folgendermaßen schildern: Am Mittwoch, 7. Oktober, von circa 17 Uhr bis 19 Uhr, hielt sich die 15-jährige Schülerin aus dem Landkreis Starnberg bei ihrem 22-jährigen Freund in dessen Wohnung in Pullach auf. Die beiden sollen sich schon länger gekannt haben. Ein Paar seien sie aber nicht gewesen, so die Information der Polizei.

Nach den ersten Ermittlungen konsumierten die beiden gemeinsam Marihuana. Dabei führte der 22-jährige Tatverdächtige gegen den erklärten Willen und trotz Gegenwehr der 15-Jährigen den Geschlechtsverkehr durch. Nach der Tat verließ die Schülerin die Wohnung.

Vergewaltigung im Landkreis München: 15-Jährige erstattet Anzeige gegen Täter

Einige Tage später erstattete die 15-Jährige Anzeige bei der Polizei. Der 22-Jährige, der unter anderem wegen mehrerer kleinerer Delikte wie Beleidigung bereits polizeibekannt ist, wurde daraufhin vorläufig festgenommen und der Haftanstalt im Polizeipräsidium München übergeben. Er wird im Verlauf des Dienstags (13. Oktober) einem Richter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

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