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Voller Zuversicht kommt Benno Fischbach als Direktor nach Pullach.  

Wechsel am Otfried-Preußler-Gymnasium Pullach

Fischbach wird neuer Direktor

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Benno Fischbach heißt der Neue am staatlichen Gymnasium in Pullach: Der 57-Jährige wird Direktor. Doch es ändert sich weit mehr an der Schule. 

Pullach – Benno Fischbach ist ab September neuer Direktor am Gymnasium Pullach. Er löst Renate Einzel-Bergmann ab, die 16 Jahre lang die staatliche Schule geleitet hat. Das Motto des Neuen: „Mir erstmal alles anschauen.“

Fischbach, Jahrgang 1960, ist in Hanau geboren und hat in München studiert – Mathe und Physik. Sein Referendariat hat er auch an der Isar absolviert, war dann in Fürstenfeldbruck und in Freising an Gymnasien tätig. In Freising schon als Mitarbeiter der Schulleitung. Die vergangenen neun Jahre war er zweiter Schulleiter am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) in Harlaching.

Allzu viel verändern will er vorerst nicht an seinem neuen Arbeitsplatz – sondern dort erstmal seinen Platz finden. Er freue sich auf den neuen Job, das sagt er mehrmals beim Gespräch in seinem alten Büro, in dem er momentan ziemlich viel herumräumt.

Mehrmals ist er in den vergangenen Wochen schon in Pullach gewesen, auch bei der Verabschiedung seiner Vorgängerin war er dabei. Dass seine Studienfächer alle Naturwissenschaften sind – in den 1990er Jahren studierte er nebenher noch Informatik – werde an den Schul-Inhalten aber nichts ändern. Die Wahlfächer, sagt er, orientierten sich auf jeden Fall daran, was die Schüler interessiert.

Dass die Schule benannt wurde nach dem Kinderbuchautor Otfried Preußler, was in Pullach für manchen Wirbel sorgte, habe er mitbekommen. Auch er will sich in Veranstaltungen auf den Namensgeber beziehen. „Eine Schule muss sich mit dem Werk ihres Namensgebers auseinandersetzen, da sehe ich keinen Veränderungsbedarf.“ Aber „andererseits besteht auch kein Zwang, dass jedes Theaterstück mit Preußler zu tun hat“, fügt er hinzu.

Klar ist, dass es weiterhin den Weihnachtsbasar, für den die Schule „weit über die Grenzen der Gemeinde“ hinaus bekannt sei, geben werde. Sein Ziel: Dass die Schüler „gern in die Schule gehen und dort erfolgreich lernen“.

Änderungen gibt dennoch einige an der Hans-Keis-Straße – auch wenn der neue Direktor die Schule nicht neu erfinden will. In den fünften Klassen werden nämlich während der Ferien die Klassenzimmer umgewandelt in offene Lernlandschaften, in denen dann auch moderne Lernkonzepte umgesetzt werden können. Mit klassenübergreifenden Projekten, mit mehr eigenständigem Arbeiten seitens der Schüler. Er sei darauf gespannt, Erfahrungen habe er selbst mit den neuen Unterrichtsmethoden noch nicht sammeln können.

Fischbach, der in seinem zweiten Jahr in Pullach dann wieder zurückkehren wird zum G9, sagt: „Mein größter Wunsch ist, dass ich mit Eltern und Lehrern auf der persönlichen Ebene gut auskomme, selbst wenn es mal Meinungsverschiedenheiten in Sachfragen gibt.“

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