Projekt kommt gut an

Pullach will an Carsharing festhalten

Pullach - Das Carsharing-Projekt in Pullach liegt zwar momentan auf Eis – die Firma „CiteeCar“, die seit März 2015 die Isartalgemeinde mit zwei Kleinwagen bedient hat, musste im Dezember Insolvenz anmelden. Allerdings: Die Verwaltung will unbedingt ein Nachfolge-Unternehmen finden, das den Service weiterhin anbietet.

Denn der ist bestens angenommen worden in der Gemeinde. So gut, dass die Kommune sogar überlegt hat, einen dritten Standplatz anzubieten neben den Plätzen gegenüber der Post und an der Bischof-Meiser-Straße 6. „Das hat eigentlich alle erstaunt“, meint auch Umweltreferent Ralph Baasch, am meisten freilich die Mitarbeiter von „CiteeCar“ selbst. Für die sei Pullach ein „Versuchsballon“ gewesen, sonst habe man ausschließlich in größeren Städten operiert. Die Tarife waren günstig. Eine Stunde in einem der beiden Kleinwagen kostete einen Euro, zusätzlich musste freilich das Benzin bezahlt werden (22 Cent pro Kilometer). Wie Baasch auf Anfrage von Alexandra Metz (WiP) bei der letzten Gemeinderatssitzung erläuterte, würde die Gemeinde am liebsten mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, das „CiteeCar“ möglicherweise kauft. Weil dann der Vertrag nicht erst gekündigt werden müsste. Aber auch einen neuen Betreiber zu suchen, sei kein allzu großes Ding. „Das geht dann unter Umständen schnell“, sagte Baasch.

ak

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