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Bürgerpark für Putzbrunn: Spielplatz gibt Anstoß für Großprojekt

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Von: Bert Brosch

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Am Ende des Feldes wird das neue Seniorenwohnheim und ein Kinderhaus entstehen. Davor wäre Platz für einen Spielplatz sowie der Beginn des Bürgerparks. f.: bb
Am Ende des Feldes wird das neue Seniorenwohnheim und ein Kinderhaus entstehen. Davor wäre Platz für einen Spielplatz sowie der Beginn des Bürgerparks. © Bert Brosch

Eigentlich wollte der Bauausschuss in Putzbrunn nur über einen Spielplatz entlang der Münchner Straße sprechen. Am Ende waren sich alle einig: Man muss das Ganze größer fassen und ein Konzept für den lange geplanten Bürgerpark erarbeiten.

Putzbrunn - Mehr Spielplätze und Treffpunkte sind ein großer der Kinder und Jugendlichen in Putzbrunn. Das hat eine Jugendbefragung ergeben. Darüber hinaus stellte sich bei der Erarbeitung des Spielplatzkonzepts heraus, dass es ein Defizit an Spielplätzen im nordwestlichen Bereich zwischen Bürgermeister Jakob-, Äußere Ottobrunner- und Münchner Straße gibt. Denkbar sei die Errichtung eines Wasser- oder Abenteuerspielplatzes beispielsweise mit Schachfläche, Boccia oder Tischtennisplatten. „Das würde ich sehr befürworten, denn das wird in anderen Gemeinden wirklich gut angenommen“, sagte Bürgermeister Edwin Klostermeier (SPD). Eine Tischtennisplatte gibt es lediglich am Spielplatz an der Lärchenstraße, die aber so stark verschattet ist, dass sie laut Klostermeier so gut wie nie genutzt wird. „Die könnten wir abbauen und an den neuen Spielplatz versetzen.“

Bürgerpark schon länger im Gespräch

Auch Martina Hechl (GPP) befürwortete einen neuen Spielplatz, es sei ja das Ziel der Jugendbefragung gewesen, dass daraus Konkretes entsteht. „Ich würde allerdings nicht nur den Bebauungsplan für den Spielplatz ändern, sondern gleich den schon lange im Raum stehenden Bürgerpark anpacken. Als ein großes Gesamtkonzept“, forderte Hechl. Damit stieß sie bei Klostermeier auf offene Ohren. „Ich habe meine Idee des Bürgerparks bei der letzten Klausurtagung des Gemeinderats vorgestellt, fand allerdings keine Mehrheit dafür.“ Wenn sich die Meinung nun geändert habe, sei er natürlich gerne bereit, in diese Richtung etwas zu unternehmen.

Hechl fragte nach, wie groß der neue Spielplatz geplant sei. Klostermeier entgegnete, dass es dazu noch keinerlei konkrete Planungen gebe, „wir müssen das jetzt in unsere Planungen aufnehmen, dann einen Fachmann fragen, welche Größe dafür notwendig ist.“ Tobias Stokloßa (CSU) unterstützte die Aussage einen Expertenrat dazu einzuholen.

Unabhängig von Planungen für Kinderhaus und Seniorenheim

Josef Jakob (FWG) sah das Thema deutlich kritischer, „aus meiner Sicht sollten wir zuerst die detaillierte Planung für das Senioren- und Kinderheim abwarten. Dann sehen wir, ob da überhaupt noch ausreichend Platz ist für einen Spielplatz.“ Hechl erwiderte, der neue Spielplatz habe gar nichts mit dem Seniorenheim und Kinderhaus zu tun, „wir müssen jetzt endlich den Einstieg machen für unseren Bürgerpark mit einem neuen Spielplatz, das ist ein ganz eigener Bebauungsplan.“

Das sah auch Klostermeier so, „das wäre jetzt endlich das Signal für Bürgerpark und Spielplatz, dazu werden wir einen Planer befragen, wo und wie der neue Spielplatz am besten hinpasst.“ Dem stimmte der Bauausschuss mit 5:2 Stimmen zu.

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