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Florian Hahn wird stellvertretender Generalsekretär der CSU.

Hahn wird CSU-Vize-Generalsekretär: „Ich will die Stammtische erreichen“

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Überraschender Wechsel in der CSU-Zentrale: Daniela Ludwig muss als Vize-Generalsekretärin gehen, ihr Bundestagskollege Florian Hahn (44) aus Putzbrunn wird berufen.

Franz Josef Strauß sagte mal: „Die Hundehütte ist für den Hund – Stellvertreter sind für die Katz’.“ Gilt das auch für stellvertretende Generalsekretäre?

Nein. Wir sind gerade in eine neue Parteizentrale gezogen. Das ist deutlich mehr als eine Hundehütte. Und für meine Rolle gilt: Ich werde versuchen, mich gerade in den Themen, für die ich stehe – Europa, Außen- und Sicherheitspolitik – in wichtige Debatten einzuschalten.

Ist der Vize-General jetzt eine Art Außenminister der CSU? Oder einer, der klaglos noch den kleinsten Ortsverband in allen Winkeln Bayerns besucht?

Ich will das Profil der CSU auf den außenpolitischen Feldern schärfen, weiterhin auch durch meine Arbeit im Bundestag. Ich werde aber auch viel in den Verbänden unterwegs sein, an der Basis. Ich will versuchen, möglichst viele Stammtische zu erreichen – so wie es jeder erfolgreiche CSU-Abgeordnete macht.

Was sind die organisatorischen Aufgaben als Vize-General?

Ich werde das Team um Generalsekretär Markus Blume in der Landesleitung in München unterstützen. Ich werde aber auch ihn und vor allem Markus Söder in Berlin vertreten, wenn sie gerade nicht dort sind.

Heißt das: Mehr Berlin und München, weniger Wahlkreis?

Nein. Das heißt einfach: Noch intensivere Arbeit und Zeit in Berlin und in Bayern.

Wie wichtig war die persönliche Nähe zu Söder für die Berufung – Sie sind enge Vertraute?

Das müsste er beantworten. Ich glaube, er weiß, dass er sich voll auf mich verlassen kann. Dieses Vertrauen ist für Generalsekretäre eine zentrale Voraussetzung.

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