Segen am Maibaumplatz: Vikar Stefan Berkmüller mit der Monstranz und Gläubigen in der Dorfmitte. 
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Segen am Maibaumplatz: Vika r Stefan Berkmüller mit der Monstranz und Gläubigen in der Dorfmitte. 

Wegen Corona

Dorfsegen für Putzbrunn statt  Fronleichnams-Prozession

  • Bert Brosch
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Fronleichnam ist ein Hochfest für alle Katholiken. Das Heiligste, die geweihte Hostie, wird in einer Monstranz in einer Prozession bis in den letzten Winkel des Ortes getragen. Heuer nicht, wegen Corona.

Putzbrunn– So segnete Pfarrvikar Stefan Berkmüller die Gläubigen in der Dorfmitte von Putzbrunn. „Für mich ist Fronleichnam die Verbindung von Kirche und Dorf, von Gottesdienst und Alltag. Es geht also nicht nur darum, ein Mal in der Woche am Sonntag für eine Stunde im Gottesdienst zu sitzen, sondern die Verbundenheit der Kirche überall im Ort zu spüren“, sagte Vikar Berkmüller. Zunächst zelebrierte er zwei Gottesdienste um 9 Uhr und um 11 Uhr, nach dem zweiten zogen die Gläubigen, angeführt vom Sprecher der Kirchenverwaltung, Josef Bruckmeier, mit einem Lautsprecher-Baum und Diakon Karl Stocker als Vorbeter zur Glonner Straße.

Christine Seilbeck steckt prachtvollen Blumenteppich

Sie alle passierten den prachtvollen Blumenteppich, wie immer von Christine Seilbeck gestaltet, sowie die von Anni Bauer verzierte Blumen-Allee. Es folgte mit gebührendem Abstand und der Monstranz Vikar Berkmüller.

Gemeindekanoniere Franz Koller und Sepp Feicht schießen Salut

Begleitet von Salutschüssen der ehrenamtlichen Gemeindekanoniere Franz Koller und Sepp Feicht zogen alle zur Ortsmitte. Offiziell hätten dort 100 Gläubige zusammenkommen dürfen, so viele waren es aber nicht, die mit gebührendem Abstand zueinander standen. Berkmüller segnet in alle vier Himmelsrichtungen, „um die Verbundenheit von Himmel und Dorf zu demonstrieren“.

Gebet vor der Monstranz in der Kirche

Eduard Boger, Mitglied der Kirchenverwaltung, betonte die Wichtigkeit von Fronleichnam für Putzbrunn. Jedes Jahr würden viele an der Prozession teilnehmen. Schließlich ging es zurück zur Kirche, wo man bis zum Abend noch vor der Monstranz beten konnte.

Fronleichnams-Rallye für die Kinder

Im Kirchenhof konnten die Kinder an eine „Rallye rund um Fronleichnam“ teilnehmen. Die Familien Engelhardt, Jakob, Bruckmeier und Regenfelder des Kindergottesdienst-Teams hatten sich Fragen ausgedacht, wie: „Wie viele blaue Säulen umfassen den Kircheninnenhof?“ „Nach welchem Heiligen ist die Kirche geweiht?“ Schwieriger zu beantworten angesichts des komplett eingerüsteten Kirchturms war wohl die Frage: „Was befindet sich auf der Kirchturmspitze?“

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