Einbruchsdiebstähle in Putzbrunn und Ottobrunn geklärt

Einbrüche in soziale Einrichtungen geklärt: DNA-Spuren führen zum Täter

Fünf Einbruchsdiebstähle aus dem vergangenen Jahr hat die Polizei jetzt mit Hilfe von DNA-Spuren gelöst.

An jedem der Tatorte, alle in der Stadt München sowie jeweils einer in Putzbrunn und Ottobrunn, hatte der Täter verwertbares Material hinterlassen. Diese Spuren konnte die Polizei mit Hilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes klären – und stieß auf einen 41-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Der Täter ist der Polizei bereits bekannt, derzeit aber nicht auffindbar. Wie die Polizei meldet, hatte der Mann in der Zeit von August bis Dezember 2015 die Räume von fünf sozialen Einrichtungen aufgebrochen, indem er jeweils eine Tür aufhebelte oder eine Fensterscheibe einschlug. In den Zimmern durchsuchte er dann Schränke und Schreibtische nach Diebesgut. Er stahl Bargeld und fünf Laptops, außerdem entwendete er alle Schlüssel, die er fand. Der Wert der Beute liegt bei mehreren Tausend Euro. Der Schaden, der durch die Einbrüche entstanden ist, ist jedoch um einiges höher, liegt bei mehr als 20 000 Euro. Wie sich zudem herausstellte, hat der 41-Jährige seit Ende August bis Ende Januar einige der Laptops bereits in verschiedenen Geschäften verkauft. Zwei der Geräte konnten mittlerweile zweifelsfrei einer der sozialen Einrichtungen zugeordnet werden.

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