Ein Auto fährt auf einer Straße parallel neben der Autobahn A99 zwischen Grasbrunn und Putzbrunn.
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Neben der Autobahn A99 soll der Radweg zwischen Grasbrunn nach Putzbrunn verlaufen.

Planung abhängig vom Ausbau der A99

Erst Autobahn, dann Radweg zwischen Putzbrunn und Grasbrunn

  • Bert Brosch
    vonBert Brosch
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Zwischen den Gemeinden Putzbrunn und Grasbrunn fehlt entlang der Putzbrunner Straße ein großes Stück Radweg. Beide Gemeinden sind sich einig, dass dieser Weg gebaut werden muss, doch die Autobahndirektion Südbayern bremst.

Putzbrunn – Im Frühjahr waren sich die beiden Gemeinderäte getrennt von einander einig, dass das fehlende Stück Radweg von Grasbrunn nach Putzbrunn gebaut werden soll. Da das notwendige Gelände aber dem Bund, respektive der Autobahndirektion Südbayern gehört, nahm die Putzbrunner Verwaltung Kontakt auf. Im Verkehrs- und Umweltausschuss konnte Bürgermeister Edwin Klostermeier (SPD) nun die Stellungnahme der Autobahndirektion verkünden.

Autobahndirektion erst 2021 zu Gesprächen bereit

Da die Autobahndirektion derzeit noch keine konkreten Aussagen über die benötigten Flächen für den geplanten achtstreifigen Ausbau der A 99 im Bereich der Gemeinde Putzbrunn treffen kann, könne sie auch noch nicht beurteilen, ob der geplante Radweg in dieser Form mit der Autobahn-Maßnahme vereinbar sei. Aufgrund der geringen Breite des bisherigen Mittelstreifens müsse der Ausbau der A99 nach außen erfolgen. Zudem sei zu prüfen, ob und in welchem Umfang Lärmschutzmaßnahmen erforderlich werden oder Betriebswege errichtet werden müssen. Sobald die Planungen zum A 99-Ausbau zwischen Haar und Ottobrunn soweit fortgeschritten sind, dass man den Flächenbedarf abschätzen kann, ist man bei der Autobahndirektion zur gemeinsamen Lösungsfindungen bereit. „Wir gehen davon aus, dass dies Anfang 2021 der Fall sein wird“, endet das Schreiben. „Vorher“, so Klostermeier, „kann auch die Gemeinde nichts tun.“

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