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 Merkur-Autor Patrik Stäbler.

Zur Bürgermeisterwahl

Kommentar: Eine Nummer zu groß für die Herausforderer

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Edwin Klostermeier bleibt Bürgermeister der Gemeinde Putzbrunn. Er setzte sich gegen seine Kontrahenten Eduard Boger und Walter Hois durch. Merkur-Autor Patrik Stäbler meint: Klostermeier war eine Nummer zu groß für die Herausforderer.

17 Prozentpunkte verloren im Vergleich zur letzten Wahl – und trotzdem gewonnen: Edwin Klostermeier hat sich bereits in der ersten Runde durchgesetzt, die absolute Mehrheit geholt und seine Herausforderer distanziert. Warum? 

Weil er sich, erstens, als Bürgermeister in den vergangenen zwölf Jahren kaum Schnitzer erlaubt und stattdessen ruhig und ohne viel Brimborium seine Arbeit erledigt hat. Und zweitens: Klostermeier hat es geschafft, den Wahlkampf zum Wahlkämpfchen werden zu lassen. 

Während Eduard Boger den Amtsinhaber nicht attackieren wollte, hat Walter Hois selbiges zwar hier und da versucht, aber ohne greifbare Erfolge. Der GPP-Mann ist als gebürtiger Putzbrunner und Chef-Organisator des Dorffests tief im Ort verwurzelt und hatte überdies die Unterstützung der Freien Wähler – insofern ist sein Abschneiden auf Rang drei eine schwere Enttäuschung. 

Lesen Sie hier den Bericht zur Bürgermeisterwahl.

Eduard Boger indes hat sein Ergebnis im Vergleich zur letzten Wahl steigern können. Andererseits sind 25 Prozent für einen CSU-Kandidaten in einem Ort wie Putzbrunn immer noch mager. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass diese Bürgermeisterwahl eine Personen- und keine Themenwahl war. Und auf diesem Terrain waren Edwin Klostermeier plus Amtsbonus schlicht eine Nummer zu groß für die Herausforderer.

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