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Der Feuerteufel beschert den Brandhelfern jede Menge Arbeit.

Belohnung auf 5000 Euro erhöht

Mehr Kohle für die Jagd nach dem Feuerteufel

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Auch wenn der Feuerteufel seit rund einer Woche nicht mehr zugeschlagen hat: Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Unbekannten, der seit Anfang April ein Dutzend Wald- und Wiesenflächen angezündet hat. Jetzt wird der Druck auf den oder die Täter erhöht: Die Belohnung zur Aufklärung wurde auf 5000 Euro angehoben.

Landkreis – Bisher hatte die Polizei für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt. Jetzt wird von privater Seite zusätzlich eine Summe von 4000 Euro ausgelobt. Bei dem Geldgeber handelt es sich um die Agrar Grasbrunn GmbH und Co. KG. Das bestätigte eine Mitarbeiterin der Firma auf Nachfrage. Die Agrar Grasbrunn GmbH gehört dem millionenschweren Unternehmer Wilhelm von Finck und ist von der Brandstiftungsserie im Münchner Südosten erheblich betroffen.

Erstmals schlug der Feuerteufel am 1. April bei einem Waldstück in München-Perlach zu, zuletzt am vergangenen Samstag bei Putzbrunn. Das Gebiet, in dem der Brandstifter sein Unwesen treibt, reicht bis weit in den Landkreis München. Immer wieder fallen Jungwald oder Neupflanzungen dem Unbekannten zum Opfer. „Der Schaden beläuft sich mittlerweile auf mehrere 10 000 Euro“, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums München. Warum in den vergangenen Tagen kein weiterer Brand dazu kam, ist unklar. Möglicherweise hat die nasskalte Witterung dem Zündler einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Polizei ist jedenfalls nicht unglücklich darüber, dass die Belohnung zur Aufklärung der Straftaten von privater Seite deutlich erhöht worden ist. „Vielleicht schaut jetzt der eine oder andere Bürger genauer hin und gibt uns den entscheidenden Hinweis“, hofft der Polizeisprecher. Dann wäre nicht nur den betroffenen Grundstücksbesitzern, sondern auch den Gesetzeshütern geholfen.

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