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Angeführt wird der Festzug natürlich von den Putzbrunner Burschen, deren 125. Geburtstag der Anlass für die Feierlichkeiten ist.
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Die Freiwillige Feuerwehr Putzbrunn zieht auf dem Weg zum Festgottesdienst an der St.-Stephan-Kirche vorbei.
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Schon am frühen Morgen ziehen die rund 50 Vereine vom Florianseck, wo das Festzelt aufgebaut ist, zur Wiese hinter dem Bürgerhaus.
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Auch die Krieger-und Soldatenkameradschaft Putzbrunn ist mitsamt Fahne beim Umzug dabei.
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Und natürlich dürfen auf die Schützen der SG Wendlstoana nicht fehlen.
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Mit dabei ist natürlich auch der Chef-Organisator des Fests - Burschenvereins-Vorsitzende Sebastian Schmelzer (2. von rechts).
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Bei strahlendem Sonnenschein kommt so mancher ins Schwitzen - vor allem, wenn er Uniform trägt, so wie die Schleißheimer Schloßpfeiffer.
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Nach dem Festgottesndienst geht’s zurück zum Festzelt am Florianseck - per Festzug durch den Ort.

Jubiläum

Burschenverein feiert mit großem Festzug seinen 125. Geburtstag

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Mit einem großen Festumzug hat der Putzbrunner Burschenverein seinen 125. Geburtstag gefeiert. Aberhunderte Besucher säumen die Straßen, als bei strahlender Sonne gut 1300 Trachtler durch den Ort ziehen.

Putzbrunn -  Ganz am Ende herrscht Heiterkeit – im doppelten Sinne. Gut 50 Vereine sind bislang auf dem Weg zur Festwiese hinterm Bürgerhaus vorbeimarschiert, da klafft plötzlich eine Lücke. Verantwortlich hierfür ist die letzte Gruppe des Festzugs, der Burschenverein Heiterkeit Schmatzhausen aus dem Kreis Landshut. Seine Mitglieder stehen auf der Glonner Straße vor der Kirche und warten darauf, dass die Ampel grün wird – obschon die Polizei hier längst alles abgesperrt hat und daher weit und breit kein Fahrzeug zu sehen ist. „Aber wir halten uns natürlich an die Regeln!“, ruft einer der Burschen, die sichtlich Spaß an ihrer Aktion haben. Kaum schaltet die Ampel auf Grün, spurten die Schmatzhausener los, um den Anschluss zum Festzug wieder herzustellen – feixend und lachend.

 Doch nicht nur bei der Heiterkeit ist die Laune prächtig: Auch auf der Festwiese, wo sich zig Burschenvereine, Spielmannszüge und sonstige Putzbrunner Gruppen sowie hunderte Besucher eingefunden haben, ist die Stimmung prima. Kein Wunder, schließlich strahlt pünktlich zum heutigen Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 125. Geburtstags des Putzbrunner Burschenvereins die Sonne von Himmel. 54 Vereine haben sich in der Früh am Festzelt am Florianseck getroffen und sind von dort zur Festwiese gezogen, wo nun ein ökumenischer Festgottesdienst stattfindet. 

Diakon Karl Stocker lobt den Burschenverein, der sich dem Erhalt des Brauchtums verschrieben habe – etwa durch die „unübertreffliche Begleitung“ beim Maibaumaufstellen. „Solche Traditionen schaffen Gemeinschaft“, betont Stocker, der zugleich zu bedenken gibt: „Aber Traditionen ändern sich auch.“ Dass heute etwa eine evangelische Pfarrerin den Gottesdienst mitgestalte, sei vor 125 Jahren „schier unvorstellbar“ gewesen. Die angesprochene Pfarrerin Barbara Hopfmüller geht derweil auf die Fahne der Putzbrunner Burschen ein, die anlässlich des Jubiläums restauriert wurde und an diesem Tag ihren Segen erhält. Auf ihr stünden die Begriffe Frohsinn, Fleiß, Religion und Heimatliebe. „Heimat ist heute dort, wo ich mich wohlfühle“, sagt Hopfmüller. „Und der Burschenverein leistet einen wichtigen Beitrag, dass sich viele Putzbrunner Bürger in ihrer Heimat wohlfühlen.“ 

Eine Wohlfühlatmosphäre herrscht auch hinterher, als der Festzug zurück zum Florianseck und einmal durch Putzbrunn zieht – vor den Augen von aberhunderten Besuchern am Straßenrand. „Der Festzug war genial, besser hätte es nicht sein können“, resümiert Sebastian Schmelzer, der Vorsitzende des Burschenvereins, dessen 39 Mitglieder in den vergangenen Wochen und Monaten unzählige Stunden mit der Vorbereitung des Geburtstagsfests verbracht haben. „Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden, wie‘s gelaufen ist“, sagt der 27-Jährige. „Die Arbeit hat sich gelohnt.“

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