Einen speziellen, wasserdurchlässigen Kunststoff-Allwetterbelag bekommen die Tennisplätze des TC Putzbrunn.
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Einen speziellen, wasserdurchlässigen Kunststoff-Allwetterbelag bekommen die Tennisplätze des TC Putzbrunn.

Neue Beläge für TC Putzbrunn

Spiel, Satz, Sieg bei jedem Wetter

  • Bert Brosch
    vonBert Brosch
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Der TC Putzbrunn bekommt neue Allwetter-Beläge für seine Tennisplätze. Das hat jetzt der Hauptausschuss genehmigt.

Putzbrunn - Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen des TC Putzbrunn einen Antrag auf Zuschuss für neue Beläge von drei Plätzen gestellt. Die Gemeinde hat diesen in Höhe von 90 000 Euro in den Haushalt aufgenommen und der Haupt- und Finanzausschuss hat jetzt einstimmig grünes Licht gegeben.

Laut Bürgermeister Edwin Klostermeier (SPD) soll auf den Plätzen eins bis drei ein spezieller, wasserdurchlässiger Kunststoff-Allwetterbelag eingebaut werden. „Der Club spart sich damit die zeitaufwändige Pflege, vor allem sehr viel Wasser im Vergleich zum Aschenplatz. Außerdem kann auf dem neuen Belag ganzjährig, egal bei welcher Witterung, gespielt werden“, so Klostermeier. Für die Spieler sei der Belag gelenkschonender und muskelfreundlicher. Nach Auskunft des Herstellers muss der der Auftrag allerdings bis Ende März eingehen, damit der neue Belag auch bis zum Juli eingebaut werden kann. „Wir haben dafür 90 000 Euro in den Haushalt eingestellt, mehr darf es auch nicht werden.“ Der Tennisclub selbst wird weitere 20 300 Euro aus seinen Vereinsmitteln dafür verwenden und für rund 5000 Euro Eigenleistung in Form von Abtragen und Entsorgen der Ziegelmehldecke erbringen.

Renovierung der Tribüne erst nächstes Jahr

Eduard Boger (CSU) fragte nach, was denn mit der Renovierung der Tribüne sei, denn auch das hatte der Tennisclub beantragt. Kämmerin Karola Schulz antwortete, dass dieser Posten erst für 2022 eingeplant sei. Martin Adler (FWG) wollte wissen, wie lange der Kunststoffbelage bespielbar sei und ob der dann zum Sondermüll werde, wenn man ihn wieder entfernt. Laut Klostermeier verspricht der Hersteller, dass der Belag sehr langlebig sei, „ohne dass sie Jahreszahlen nennen - und selbstverständlich würden niemals der Benutzung eines Materials zustimmen, dass dann später zu Sondermüll wird. Wie es dann tatsächlich in einigen Jahren ist, davon werden wir uns wohl überraschen lassen müssen.“

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