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Sicherheit für Fußgänger soll es bald an der Kirche St. Korbinian geben.

Querungshilfe  bei St.Korbinian in Unterhaching

Lösung nach 40 Jahren

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Unterhaching – Plötzlich geht es doch: 40 Jahre lang ließ das Landratsamt eine Querungshilfe vor St. Korbinian nicht zu. Jetzt kommt sie.

Die Sache an sich, darin herrschte im Unterhachinger Bauausschuss Einmütigkeit, stellt alle zufrieden. Aber der Weg bis zu diesem jetzt erreichten Ziel? Unterhachings Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD), 48 Jahre alt, kramte in seiner Erinnerung. Oder in Überlieferungen. „Sicher vier Jahrzehnte lang“, mutmaßte er, „hieß es: Das geht nicht.“ Aber jetzt, im Frühjahr 2016, geht’s doch. „Wundersamerweise“, wie Panzer anfügte. 

Das altbekannte Thema: eine Querungshilfe bei der Kirche St. Korbinian an der Ottobrunner Straße. Gesicherte Übergänge existieren mit der Ampel beim Maibaum und einem Übergang beim Kreisel nur deutlich weiter entfernt. Ältere Menschen, denen dieser Umweg zu beschwerlich ist, laufen Gefahr, direkt an St. Korbinian in einen Unfall verwickelt zu werden.

„Das ist eine Rennstrecke dort“, weiß Dieter Senninger (SPD) um die Sorgen der Senioren. Eigentlich wäre der Landkreis zuständig, doch der winkte ab, eben die genannten vier Jahrzehnte lang. Vor allem wohl wegen der Kosten; und, als Unterhaching sich bereit erklärte, diese zu tragen, aus Sicherheitsgründen: Die Sichtdreiecke für Autofahrer, hieß es, würden durch eine Querungshilfe beeinträchtigt. 

„Diese Sichtdreiecke bewertet der Landkreis jetzt offenbar anders“, teilte Panzer im Bauausschuss mit hörbarer Süffisanz mit. „Das Straßenbauamt hat seine Meinung geändert und und großzügigerweise erlaubt, die Querungshilfe zu bauen – wenn wir sie selber zahlen.“ Das tut die Gemeinde Unterhaching: 111 000 Euro sind veranschlagt. Und eine jahrzehntelange Diskussion neigt sich dem Ende zu.

mbe

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