Radler rast in Leitplanke

Tückisch ist der Klosterberg in Schäftlarn: Hier können es Radler so richtig laufen lassen. So mancher aber überschätzt sich. Und das kann schlimme Folgen haben.

Schäftlarn– Schwere Verletzungen hat ein Rennradfahrer aus München erlitten, gestern am Klosterberg in Schäftlarn. Wie die Polizei meldet, war der 51-Jährige mit seinem Rad in Richtung Kloster unterwegs. Zu schnell, wie die Polizei vermutet. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Rennrad, kam von der Straße ab und prallte in die Leitplanke. Zwar trug er einen Helm. Seine Verletzungen sind dennoch vielfach: Er erlitt Prellungen, brach sich mehrere Rippen, zog sich eine Nasen- und Augenhöhlenfraktur zu und hat sich vermutlich auch das Schlüsselbein gebrochen. Ein Zeuge des Unfalls holte Hilfe. Der Radler kam ins Krankenhaus.  bw

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Kommentare

Radeln, aber sicher!Antwort
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Vielen Dank für die Bestätigung meiner Aussage. Also alles nur auf Vermutungsbasis. Das hätten Sie aber auch gleich sagen können, oder?

Und wenn man mit dem Rennrad in die Leitplanke fliegt, sind anschließend mit ziemlicher Sicherheit einer oder beide Reifen platt. Ob vielleicht vor dem Unfall schon ein Reifen geplatzt ist, ist dann erst einmal für den nicht-Fachmann nicht feststellbar. Gleiches gilt für eine eventuell blockiernde Bremse o.ä.

Von daher: mutmaßen Sie gerne weiter. Solange Sie halt dazuschreiben, dass das reine Spekulationen sind, ist das schon in Ordnung. Aber tun Sie bitte nicht so, als handele es sich bei auf Vermutungen basierende Zeitungsberichten um Fakten. Danke sehr.

Terminator1Antwort
(1)(0)

Was soll der Zeuge auch sagen? Der hat den rasenden Radler halt fliegen sehen und somit geschlussfolgert, dass der Radler zu schnell war. Ob ein technischer Defekt dabei war, kann der wohl nicht sagen. Zeitlupe geht ja schlecht in der Realität. Und es wird auch keiner das Radl eingehend untersucht haben. Aber da der Herr Radler sicher nicht mit nem Radl von Aldi unterwegs war, ist ein technischer Defekt quasi ausgeschlossen.

Radeln, aber sicher!Antwort
(0)(0)

Nö, aus dem Hirn vermutlich eher nicht. Wenn sie den Zeugen befragt hätten und der qualifizierte Aussagen zur Unfallursache hätte machen können, bräuchte "die Polizei" ja nicht zu vermuten. Da hätten Sie aber auch selbst drauf kommen können, oder?