Reaktorgegner kündigen Widerstand an

Garching - Mit Empörung reagiert Gina Gillig von den „Bürger gegen Atomreaktor Garching“ auf das Interview im Münchner Merkur mit Professor Winfried Petry.

Darin betont der Wissenschaftle Direktior des FRM II, dass die TU ihr menschenmögliches tue, um von der Nutzung hoch angereicherten Urans weg zu kommen, dies nur leider derzeit technisch nicht möglich sei.

Für Gina Gillig und ihre Mitstreiter sind solche Aussagen eine Farce, sie sieht durch den FRM II „weltpolitische Friedensabsprachen zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Atombomben fähigen Materialien unterlaufen“. Die TU habe jahrelang sehr bewusst, wie Gillig behauptet, mit Uran-Molybdän geforscht, das zu den erklärten Anschwellungen der Brennstoffe führe. Dabei gebe es ein anderes Material, das nicht zu den zitierten Problemen führe. Hier habe die TU Darmstadt schon positive Forschungsergebnisse vorgelegt.

Die „Bürger gegen Atomreaktor Garching“ bezweifeln, dass die TU bereit ist, auf den Einsatz von hoch angereichertem Uran zu verzichten. „Das war sie bei der Genehmigung 2003 nicht und das wird sie auch 2016 nicht sein. Sie will die Situation aussitzen“, behauptet Gina Gillig. Das wollen die Aktivisten aber nicht zulassen und politisch weiter kämpfen.

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