Rezepte für den Kampf gegen Krebs

- Andrea Flemmers "Anti-Krebs-Kochbuch"

VON HEIKE WOSCHÉE Taufkirchen - "Zwischen 40 und 60 Prozent der Krebserkrankungen könnten durch richtige Ernährung verhindert werden", erklärte die Taufkirchner Biologin Dr. Andrea Flemmer anlässlich der Präsentation ihres Buches: "Das Anti-Krebs-Kochbuch". Ihr Wissen über die Zusammensetzung einer gesunden Ernährung hat sie in ihrem nunmehr dritten Buch, das im Neumann-Neudamm-Verlag erschienen ist, zusammengefasst.

Schon seit ihrer Promotion in Lebensmitteltechnologie 1991 in Weihenstephan hat sich die Biologin für die so genannten bioaktiven Wirkstoffe interessiert. Aus ihrem persönlichen Interesse an den Zusammenhängen zwischen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und einem gesunden Körper ist dieser Leitfaden für gesunde Ernährung gestrickt. Bereits in Buchform erschienen ist ihr Ratgeber "Essen ohne Risiko", in dem sie vor allem zum Konsum von Biowaren rät. Ihr Tipp für eine ausgewogene und gesunde Ernährung: vollwertige Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch.

Damit man ihre Ratschläge auch problemlos umsetzen kann, hält sie in ihrem neuen Buch auch eine Fülle von Rezepten bereit, die man ohne Nicht am Genuss sparen, sondern an Schadstoffen allzu großen Zeitaufwand nachkochen kann. "Meine Rezepte sind alle erprobt, meine Familie, aber auch Freunde und Verwandte haben die Gerichte gekostet und nur die besten habe ich in das Buch aufgenommen", verrät Andrea Flemmer. Dabei hat sie auch darauf geachtet, dass die Rezepte nicht zu zeitaufwändig sind, denn vor allem für Berufstätige oder Mütter mit mehreren Kindern seien zu zeitintensive Rezepte im Alltag einfach nicht umzusetzen. Nicht am Genuss, sondern an den Schadstoffen sparen, lautet ihr Credo. Auch zu viel Bewegung und wenig Stress rät die Expertin im Kampf gegen den Krebs. Am schädlichsten aber sei das Rauchen, dass an rund 85 Prozent aller Lungenkrebsfälle schuld sei.

"Die Rezepte helfen dem Körper, sich gegen Krebszellen zur Wehr zu setzten, sie ersetzen aber bei einer Erkrankung nicht die medizinische Behandlung", erläutert die Biologin. Allerdings kann man während der Krankheitsphase die medizinische Versorgung durch eine Ernährungsumstellung positiv beeinflussen, ist sich Flemmer sicher. Alle ihre Daten, so versichert sie weiter, seien wissenschaftlich untermauert. Demnach kann man sich auf die Ratschläge von Andrea Flemmer getrost verlassen. Im Vorwort unterstützen diesen Ansatz die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schimpanski, und Bundesfamilienministerin Renate Schmidt.

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