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Auch in der Siriusstraße sind bald eher Motorboote als Autos gefordert.

S-Bahn-Verkehr beeinträchtigt

Rohrbruch sorgt für Chaos: Teile Unterschleißheims ohne Wasser 

Wegen eines Wasserrohrbruchs an der S-Unterführung zur Pater-Kolbe-Straße waren am Montag der Westen Unterschleißheims und Riedmoos eine Zeit lang ohne Wasser.

Unterschleißheim - Die S1 fuhr zeitweise nicht, Regionalzüge nur im Schritttempo. Es geschah auf der Baustelle für den barrierefreien Ausbaus des S-Bahnhofs in Unterschleißheim. Beim Setzen einer so genannten Spundwand beschädigte ein Bagger eine Hauptwasserleitung. 

Rasch standen die Unterführung sowie angrenzende Straßen unter Wasser. Die Feuerwehren Unterschleißheim und Riedmoos, die mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort waren, pumpten in der Pegasus- und Siriusstraße unter anderem Aufzugschächte, Kellerräume und Tiefgaragen leer, berichtete Unterschleißheims Kommandant Markus Brandstetter. 

Unterschleißheimer Bahnhof unter Wasser: Einsatzkräfte bis in die Nacht im Einsatz

Das Wasserwerk konnte die getroffene Transportleitung sperren. Darüber hinaus war das Wasserwerk am frühen Abend dabei, über eine Noteinspeisung diese betroffenen Gebiete wieder entsprechend mit Wasser zu versorgen, berichtete Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck. „Es ist alles am Werden. Aber das ist natürlich keine schöne Sache.“ Die Pater-Kolbe-Straße 7 konnte zunächst noch nicht wieder angeschlossen werden. „Hier wird der Zugang schnellstmöglichst über die Nacht vom Fachpersonal repariert“, teilte die Stadt Unterschleißheim mit. 

Das Landratsamt schrieb: „Die Stadtverwaltung Unterschleißheim arbeitet mit Hochdruck daran, den Schaden zu beheben. Wie schnell dies gelingt, kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.“ Die S-Bahnen aus beziehungsweise in Richtung München-Ost endeten und begannen in Oberschleißheim. Ein Schienenersatzverkehr mit Bus und Taxis zwischen Neufahrn und Oberschleißheim wurde eingerichtet. Laut einer Bahnsprecherin konnten Regionalzüge den Bahndamm im Schritttempo passieren. Das beschädigte Rohr wurde freigelegt und sollte am frühen Abend repariert werden. Verletzt wurde durch den Wasserrohrbruch nach Auskunft von Kommandant Brandstetter niemand. „Man holt sich höchstens nasse Füße.“ 

hei

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