Rosina Heinrich stiftet Vermögen

- 420 000 Euro für gute Zwecke

Feldkirchen - Rosina Heinrich hat sich gestern Abend ins Goldene Buch der Gemeinde Feldkirchen eintragen dürfen bei einer Festsitzung in der Alten Schule. Eine mehr als angemessene Geste wenn man bedenkt, dass sie der Gemeinde 420 000 Euro gespendet hat; für eine Bürgerstiftung, die gestern gegründet wurde.

Rosina Heinrich hatte früher einen kleinen Bauernhof in Feldkirchen und wohnt schon immer in der Gemeinde. Die bescheidene Frau möchte am liebsten nicht viel Aufhebens machen um ihre Spende. Da sie keine Nachkommen hat, machte sie sich die vergangenen beiden Jahre gemeinsam mit Bürgermeister Leonhard Baumann Gedanken, was mit ihrem Geld passieren solle. Die sozial engagierte Frau und Baumann kamen zu dem Entschluss, eine Bürgerstiftung zu gründen. "Es ist die erste im Lankreis München und die sechste derartige Einrichtung in Bayern", sagt der Bürgermeister.

Wie der Name schon sagt handelt es sich um eine Institution, die sich für die Interessen der Bürger einsetzt, kurz: "Eine Stiftung von Bürgern für Bürger", erklärt Baumann. Jeder habe die Möglichkeit, sich für die vielfältigen Belange der Mitbürger zu engagieren. So soll die Stiftung nicht nur soziale Ziele verfolgen, wie beispielsweise die Unterstützung notleidender und hilfsbedürftiger Menschen aus der Gemeinde. Auch die Jugendförderung sowie die Bereiche Bildung, Erziehung, Kultur oder Umwelt fallen in das Aufgabenressort der Bürgerstiftung.

Bürgerstiftung mit vielen Aufgaben

"Es handelt sich um eine Einrichtung, die vollkommen unabhängig von politischen Gremien ist", erklärt Leonhard Baumann. Angesichts der Größe Feldkirchens habe man sich aber geeinigt, dem 1. Bürgermeister das Amt des Stiftungsvorstandes zu überlassen. Kann da von politischer Unabhänigkeit die Rede sein? "Selbstverständlich. Der Bürgermeister ist auf keinerlei Entschlüsse des Gemeinderates angewiesen", sagt Baumann. lia

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