Säbel und Orden für Landrat Janik

- Landkreis - Landrat Heiner Janik (CSU) hat am Freitagabend in Polen eine der höchsten Ehrungen des Landes verliehen bekommen. Für seine Verdienste um die partnerschaftlichen Kontakte zwischen dem Landkreis München und den polnischen Landkreisen Krakau und Wieliczka erhielt er das Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen. Sein ehemaliger persönlicher Referent Paul Blum, der noch heute die Begegnungen zwischen deutschen und polnischen Gruppen, ob Feuerwehr, Sportler oder Musiker organisiert, erhielt das Goldene Verdienstkreuz der Republik Polen.<BR>

<P>Er sehe die Ehrung als "Wunsch und Auftrag, die Versöhnungs- und Verständigungsarbeit fortzusetzen", betonte Janik in seiner Dankesrede. Beifällig nicktem der ehemalige Krakauer Landrat und heutige Sejm-Abgeordneten Jacek Krupa, der Vorsitzende des Kreistages Krakau, Waldyslaw Kusinski, seine Kollegin aus dem Landkreis Krakau, Elzbieta Burtan, der Landrat des Landkreises Wieliczka sowie Kommunen sind Pfeiler der Völkerfreundschaft Thomas Gläser vom deutschen Generalkonsulat in Krakau. Er sei "tief bewegt" ob der hohen Ehrung, sehe sie als "Krönung dessen, was wir bisher gemeinsam vollbracht haben". Auch wenn zwischen den beiden Ländern "uns auf nationaler Ebene immer wieder mal Wind ins Gesicht bläst", so Janik, "dürfen wir uns auf Landkreis-Ebene nicht verunsichern lassen". Gerade, wenn die Wellen hochschlagen, "sind standhafte Deiche notwendig". Dies seien vor allem die Kommunen. Sie seien die Stützpfeiler, die Europa brauche.<P>Der intensive Austausch zwischen den Politikern und Bürgern aus München und Krakau habe Verständnis füreinander, Nähe und vertrauen entstehen lassen. Die in Oberschleißheim geplante Jugendbegegnungsstätte solle das in Zukunft weiter fördern.<P>Auch Kusinski hob in seiner Laudatio die weit reichende Bedeutung solcher Partnerschaften hervor: "Damals, als wir uns das erste Mal trafen, hat uns viel getrennt. Jetzt wissen wir, dass uns viel verbindet." Um solche Wahrheit zu finden, "mussten wir Leute wie Euch treffen". 1999 saß man sich noch gegenüber, jetzt sitze man nebeneinander. Damals gab es einen Dialog unterschiedlicher Meinungen, "jetzt sprechen wir eine gemeinsame Sprache".<P>A. Ganssmüller-Maluche<P>

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