Gebhard Reiter und seine Tochter Sandra aus Oberhaching
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Gebhard Reiter und seine Tochter Sandra aus Oberhaching
Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen. 
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Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
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Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
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Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
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Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
Prälat Walter Wakenhut spendet den Segen.
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Prälat Walter Wakenhut spendet den Segen.
Prälat Walter Wakenhut mit den Sternsingern vor der Kirche in Arget.
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Prälat Walter Wakenhut mit den Sternsingern vor der Kirche in Arget.
Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.
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Rund 60 Reiter sind gestern mit ihren Pferden zum traditionellen Dreikönigsumritt in Arget gekommen.

Dreikönigsumritt in Arget

Ein eisiges Erlebnis

Arget - Rund 60 Pferde – halb so viele wie im Vorjahr – sind gestern zum Dreikönigsumritt nach Arget gekommen und haben dort den Segen erhalten. Auch heuer strömten wieder Hunderte Besucher zu der Traditionsveranstaltung.

Beide müssen in wenigen Minuten raus in die Kälte; minus neun Grad zeigt das Thermometer. Doch während die zwölfjährige Sandra Reiter im Auto noch etwas Wärme tankt, die Füße an die Heizungsschlitze gepresst, steht ihr Pferd im Schnee und blickt zufrieden drein. „Die Kälte macht den Tieren nichts aus“, sagt Gebhard Reiter, Sandras Vater und Besitzer zweier Süddeutscher Kaltblüter, 15 und neun Jahre alt.

Der Oberhachinger ist seit langen Jahren beim traditionellen Dreikönigsumritt in Arget dabei. „Das ist einfach eine schöne Veranstaltung – auch, weil man viele bekannte Gesichter trifft“, sagt Gebhard Reiter. Heuer wird erstmals nicht er sondern seine Tochter im Sattel sitzen. Ob sie nervös sei? Sandra schüttelt den Kopf. „Wenn man ein eigenes Pferd hat und so viel reitet wie ich, braucht man da nicht nervös sein.“ Allein die Kälte mache ihr zu schaffen, räumt sie ein. Und auch ihr Vater bestätigt: „Auf dem Pferd kann’s richtig eisig werden.“

Einige Minuten später stehen Sandra auf dem einen und ihre Cousine auf dem anderen Pferd vor der Pfarrkirche St. Michael – zusammen mit fast 60 weiteren Reitern. Im Vorjahr waren es noch doppelt so viele, doch die eisige Kälte hat viele abgeschreckt, wohl vor allem diejenigen, die von weiter her kommen, aus den umliegenden Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen. Dabei herrscht herrliches Winterwetter, der Himmel ist blau, und die Sonne strahlt, als Prälat Walter Wakenhut nach dem Gottesdienst inmitten einer Schar von Sternsingern vor die Kirche tritt. Der Geistliche hat hier 1997 erstmals Pferde gesegnet – drei Jahre, nachdem der Dreikönigsumritt infolge einer Stammtisch-Idee des Pferdeliebhabers Gottfried Grasberger seine Premiere gefeiert hatte. „Das ist immer wieder eine schöne Veranstaltung – gerade bei so einem Wetter“, sagt der Prälat, dem der Frost offenbar wenig anhaben kann. „Schütze die Pferde vor Krankheit und Gefahr, sodass sie dem Menschen helfen können und ihm Freude bereiten“, betet er, ehe er den vorbeireitenden Tieren den Segen spendet.

Dreimal ziehen die teils festlich geschmückten Ponys, Haflinger und Kaltblüter um den Rundparcours, wobei einige Reiter in der letzten Runde vorzeitig abbiegen – in Richtung Gasthof Schmuck, wo hinterher beisammen gesessen wird. Viele der 300 Besucher stärken sich derweil mit einer Brotzeit, die der Trachtenverein nahe der Kirche serviert. Etliche Familien haben Schlitten oder Bob dabei; sie werden später noch zum Rodeln weiterziehen.

Währenddessen ist Sandra Reiter nach drei Runden ohne Probleme wieder vom Pferd gestiegen. „Das hat Spaß gemacht“, sagt die Zwölfjährige. „Aber meine Zehenspitzen spüre ich jetzt nicht mehr.“

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