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Zutritt verwehrt: Der TSV braucht einen Platz zum Trainieren.

Grundstück in Sauerlach gefunden

Kunstrasenplatz: Neue Hoffnung für TSV-Fußballer

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Sauerlach – Der TSV Sauerlach hat nicht aufgegeben. Nun wird der Kampf um einen weiteren Trainingsplatz belohnt. Es gibt ein Grundstück, doch noch ist nichts fix.

Am Reißerweg, vis-à-vis zum Jugendzentrum, könnten die Fußballer trainieren. Geholfen haben ihnen die Pfarrpfründe-Stiftung und die Gemeinde. „Wir hatten vom Gemeinderat den Auftrag, die Grundbesitzer im Bereich der Sportfläche anzuschreiben“, erläuterte Bürgermeisterin Barbara Bogner im Bauausschuss. 

Es gab eine positive Antwort. Das Herz des Traditionsvereins schlägt am Otterloher Feld. Noch Anfang August hatten dessen Verantwortliche gehofft, den Hartplatz der benachbarten Grundschule als Kunstrasenplatz nutzen zu dürfen. Dafür gab es im Rat ein Veto, zugunsten des Vereins Leichtathletik Sauerlach und der Schule. Immerhin handelt es sich um eine Schulsportanlage, der TSV hat nur ein Nutzungsrecht.

Doch nun keimt Hoffnung auf beim TSV. Ein Grundstück am Reißerweg könnte als Trainingsplatz dienen. Dieses hat die Familie Anton Lechner gepachtet – von der Pfarrpfründe-Stiftung. Die Lechners kennen die akute Platznot der Fußballer. Sohn Robert Lechner ist als Gemeinderat (CSU) und Trainer der F2-Fußballjugend sowie der Bambini im TSV in mehrfacher Hinsicht involviert. Nun wollen die Lechners dem Verein rund 3300 Quadratmeter des Areals am Reißerweg abtreten. Genug Platz für einen Trainingsplatz. Durch die Nähe zum Jugendzentrum ist die Strom- und Wasserversorgung kein Problem, sogar eine Flutlichtanlage wäre möglich. 

Zunächst brauche es aber die vertragliche Verzichtserklärung der Familie für den Grund, erläuterte Bogner. Ansprechpartner seitens der Kirche ist Geistlicher Rat Pfarrer Lorenz Poschenrieder. Geplant ist, dass die Gemeinde die Rolle des neuen Pächters übernimmt und der Friedrich-von-Aychsteter-Schule ein Nutzungsrecht einräumt, als Ganztagsförderung mit Zweckbindung. 

„Wäre es nicht günstiger, wenn der TSV den Grund pachtet?“, fragte Gemeinderat Markus Hoffmann (CSU) nach. „Im Rahmen des Ausbaus Ganztagsbetreuung könnten wir aber mitunter Fördermittel beantragen“, erläutert die Rathaus-Chefin den Vorteil. Täglich ab 16 Uhr stünde d die Fläche dem Verein zur Verfügung. Zunächst ist die Änderung des Flächennutzungsplans von landwirtschaftlicher in sportliche Nutzung nötig. Das letzte Wort hat der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen. Dann werde auch geklärt, ob die Fläche am Reißerweg ein Fußball-Spielplatz oder Kunstrasenplatz wird.

Kathrin Kohnke

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