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Nach einem Unfall flüchtete ein 70-Jähriger in den Wald - und wäre beinahe erfroren (Symbolbild).

Er kauerte auf dem Boden

Mann flüchtet nach Unfall an der Rastanlage Hofolding und erfriert beinahe im Wald

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Nach einem Blechschaden hat sich ein betrunkener 70-Jähriger im Wald bei Hofolding vor der Polizei versteckt - und wäre wohl erfroren, wenn ihn nicht eine Streife aufgespürt hätte. 

Sauerlach – Am Mittwoch gegen 20.15 Uhr ging der Hinweis bei der Autobahnpolizei Holzkirchen ein: Im Einfahrtsbereich zur Rastanlage Hofolding auf der A8 war ein 3er BMW gegen die Schutzplanke geprallt. Eine Streife fuhr los, um den Unfall aufzunehmen. Die Beamten konnten zwar den Unfallwagen finden, der im Rastanlagenbereich geparkt war, doch vom Fahrer fehlte jede Spur. Die Streife machte sich sofort  auf die Suche - zum großen Glück für den Unfallverursacher, wie sich zeigte.

Der Mann schlief tief, fest - und betrunken

Die Streife fand den Mann in einem angrenzenden Waldstück neben der Autobahn. Auf den Boden gekauert, tief und fest schlafend, bei eisigen Temperaturen; und in eine Alkoholfahne gehüllt, die ihn auch nicht vor dem Erfrieren gerettet hätte. Weil er betrunken den Unfalll verursacht hatte, wollte sich der Mann, ein 70-Jähriger aus dem Landkreis Karlsruhe, wohl vor der Polizei verstecken. Die Beamten weckten den Mann. Der Alkotest ergab  einen Wert von knapp 1,5 Promille. „Dem richtigen Riecher der eingesetzten Beamten bei der Suche nach dem Fahrer ist es vermutlich zu verdanken, dass er bei den aktuell herrschenden Temperaturen nicht erfroren ist“, sagt ein Polizeisprecher.

Totalschaden am BMW

Der unverletzte Fahrer konnte sich im Streifenwagen aufwärmen, während die Beamten die Unfallaufnahme abschlossen. Am BMW des Karlsruhers entstand vermutlich Totalschaden, rund 5000 Euro. wird. An der Schutzplanke wurden mehrere Elemente beschädigt. Da beträgt der Schaden rund 2000 Euro. Danach musste der 70-Jährige mit zurr Blutentnahme. Die Streife stellte seinen Führerschein sicher. Gegen den Unfallverursacher wird  ein Ermittlungsverfahren wegen des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Er hat daher mit einer Geldstrafe und einem Entzug der Fahrerlaubnis zu rechnen. Aber was ist das  im Vergleich zu einem geschenkten Leben.

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