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Auf diesem Grundstück am Rudolf-Diesel-Ring sollen 18 neue Wohnungen entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro.  

Projekt am Rudolf-Diesel-Ring in Sauerlach

Kräftige Finanzspritze für bezahlbaren Wohnraum

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Geld vom Staat gibt‘s für 18 günstige Wohnungen, die Sauerlach bauen will: 1,7 Millionen Euro Förderung plus ein günstiges Darlehen.

Sauerlach – Bezahlbarer Wohnraum für einkommensschwache Haushalte ist rar. Solchen will die Gemeinde Sauerlach am Rudolf-Diesel-Ring schaffen. Zwei würfelförmige Gebäude mit 18 barrierefreien Wohnungen hatte der Gemeinderat für dieses Areal im vergangenen Jahr beschlossen: speziell für Mieter mit einem geringen Einkommen.

Das kommunale Wohnraumförderprogramm des Freistaats greift der Gemeinde dabei kräftig unter die Arme. Etwa 5,7 Millionen Euro soll das Projekt insgesamt kosten. 1,7 Millionen gibt es als Zuschüsse, weitere 1,8 Millionen Euro sind als zinsgünstige Förderdarlehen geplant.

Insgesamt stehen der Regierung von Oberbayern heuer 60 Millionen Euro für Zuschüsse aus Mitteln des Bundes und des Freistaates sowie Darlehen der Landesbodenkreditanstalt für solche Projekte zur Verfügung. Ziel ist es, Städte und Gemeinden bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu unterstützten. Die Regierung von Oberbayern ist die Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung.

Die neue Wohnanlage, bestehend aus zwei quaderförmigen Gebäuden, entsteht auf einem rund 2050 Quadratmeter großen Grundstück der Gemeinde Sauerlach am Rudolf-Diesel-Ring. Dieser liegt in einem aufstrebenden Gewerbe-Misch-Gebiet. Fußläufig sind das Ortszentrum und Geschäfte des täglichen Bedarfs zu erreichen. Eine Bushaltestelle ist beinahe vor der Haustür, auch der S-Bahnhof ist ganz in der Nähe.

Die Wohnungen, verteilt auf zwei Stockwerke plus Erdgeschoss, sollen zwischen 25 und 65 Quadratmeter groß sein. Dem Gemeinderat war bei der Ausarbeitung der Pläne wichtig, auf Schnickschnack beim Bau zu verzichten, um Kosten zu sparen. Denn die Obergrenze von zehn Euro Miete pro Quadratmeter sollte eingehalten werden. Eine langlebige, qualitativ gute, aber dennoch bezahlbare Ausführung war die Forderung. Bauherr des Projekts ist die Gemeinde, eine Hausverwaltung soll sich künftig um die weiteren Belange kümmern. Geplant wird das Projekt vom Otterfinger Architekturbüro Zach. Kathrin Kohnke

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