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Den Rückzug aus dem Vorstand der Heimatfreunde haben die beiden Vorsitzenden Simon Kastenmüller und Marie-Luise Schweppe angekündigt.

Wahl des Vorstands

Hoffnungsschimmer für die Heimatfreunde

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Sauerlach - Hoffnung für die Sauerlacher Heimatfreunde: Die Auflösung des Vereins scheint abgewendet zu sein. Es gibt einen neuen Termin für die Vorstandswahl. Die außerordentliche Sitzung findet am Montag, 21. März, um 19 Uhr im Trachtenheim statt. Diese wird nötig, nachdem sich bei der Jahreshauptversammlung Anfang Februar niemand fand, der als Vizechef kandidierte. Daraufhin wurde die Wahl vertagt. 

Jetzt schaut Simon Kastenmüller, amtierender Vorstand des Fördervereins Heimatfreunde Sauerlach, mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft. „Wir werden im März eine Änderung der Satzung vornehmen“, erläutert der 67-Jährige.

Der Hintergrund: Bislang besteht der Vorstand aus nur vier Personen: dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter, dem Kassier und einem Schriftführer. mehr dürfen es nicht sein. „Stimmen die Mitglieder der Änderung zu, sollen künftig mindestens vier Personen im Amt sein“, sagt Kastenmüller. Es dürften auch mehrere Personen im Vorstand aktiv sein und sich Ämter teilen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Alle anfallenden Pflichten würden auf mehrere Schultern verteilt.

Kastenmüller und seine Stellvertreterin Marie-Luise Schweppe hatten bekannt gegeben, nicht mehr zu kandidieren. Für drei der vier Vorstands-Ämter standen Kandidaten bereit. Schriftführer Markus Hoffmann und Kassier Marianne Lederer hatten zugesagt, sich wieder aufstellen zu lassen. Und mit Götz von Borries war auch ein Nachfolger für Kastenmüller gefunden. Was an diesem Abend fehlte, war lediglich ein Anwärter für den Vize. Daraufhin hatte von Borries, der als Rechtsanwalt eine Änderung der Satzung vorgeschlagen, um den Posten und die damit verbundenen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Rund 130 Mitglieder haben die Heimatfreunde derzeit. Ihr Flaggschiff ist das Heimatmuseum in Arget, ein Schmuckstück in Trägerschaft der Gemeinde. Als Besuchermagnete erwiesen sich regelmäßig der Kartoffelsonntag im Oktober und das Museumsfest im Juni. Diese Veranstaltungen würde es ohne die Aktiven vom Förderverein so nicht mehr geben. Ob und wie es weitergeht, wird sich nach der Versammlung zeigen.

Kathrin Kohnke

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