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Ein umgeworfener Basketballkorb sorgt für Diskussionsstoff - unter anderem.

Bild der Verwüstung

Burschenverein schmeißt Party - Gäste randalieren auf Heimweg

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Die Schneemassparty in Sauerlach hat ein Nachspiel. Eine Gruppe randalierte auf dem Heimweg, ein Anwohner ist wütend.

Sauerlach – Die „Schneemassparty 2018“ des Burschenvereins hat bei einigen Sauerlachern für großen Ärger gesorgt. Ein betroffener Merkur-Leser wandte sich wütend an die Landkreis-Redaktion. Polizei und Gemeinde sehen die Geschehnisse weniger kritisch.

Zerstörte Autobscheiben, ausgerissene Pfosten und eine halb umgetretene Laterne. Auf dem Nachhauseweg von der Schneemassparty hinterließ eine Gruppe Partybesucher in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Bild der Verwüstung in Sauerlach. „Bei uns haben sie einen 500 Euro teuren, schweren Basketballkorb trotz Sicherung einfach umgeworfen. Der Rahmen ist verbogen“, sagt ein Betroffener, der anonym bleiben möchte. Er habe bereits Anzeige erstattet und wisse noch von Weiteren, die seinem Beispiel gefolgt seien. Neben dem Basketballkorb fänden sich im Schusterweg einige umrissene Begrenzungspfosten und in der Schmiedstraße hänge eine Laterne auf Halbmast. „Die wurde bestimmt so lange geschüttelt, bis sie nicht mehr gerade stehen konnte“, vermutet der Anwohner. Das Schlimmste seien aber drei geparkte Autos, bei denen die Heckscheiben eingeschlagen und Seitenspiegel abgetreten wurden.

Der Merkur-Leser ist auch zwei Tage nach den Vorfällen aufgebracht, schließlich bleibe er auf den Reparatur-Kosten des Basketballkorbs sitzen. Er hofft, dass die Mehrzweckhalle künftig nicht mehr zum „Koma-Saufen“ genutzt wird.

Die Polizei bestätigte die eingeschlagenen Autoscheiben, ansonsten war es laut Sandra Reif von der zuständigen Dienststelle in Unterhaching allerdings ein überwiegend ruhiger Abend.

Norbert Hohenleitner, Leiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Sauerlach will die „ärgerlichen“ Vorfälle nicht zu sehr aufbauschen. Er habe volles Verständnis für die Wut der Betroffenen, verwies aber auf die Tat von Einzeltätern. Nur weil sich einige Wenige nicht im Griff hätten, könne man nicht gleich eine Großveranstaltung wie die Schneemassparty verbieten.

Bezüglich möglicher Konsequenzen will er sich wie jedes Jahr mit der Polizei besprechen. Dann könne man sich beraten, ob künftig noch intensiver kontrolliert werde. Bei der Schneemassparty 2018 seien das Gelände und der Weg zum Bahnhof regelmäßig kontrolliert worden.

Andreas Sturm, Vorsitzender des Burschenvereins Sauerlach, hat Verständnis für die Betroffenen: „Natürlich ist es nicht gut, dass das passiert ist.“ Mit direkten Konsequenzen für die Schneemassparty rechnet er allerdings nicht, schließlich könnten Vorfälle wie diese auch nach jeder anderen Veranstaltung passieren. Zudem habe sich bereits eine Betroffene bei ihm gemeldet und ihn informiert. „Auch sie ist der Meinung, dass wir als Burschenverein nichts dafür können.“

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