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Für Geistlichen Rat Lorenz Poschenrieder ist es der letzte Gottesdienst mit Paarsegnung. 

Zum Valentinstag

Update für die Liebe mit Gottes Segen

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Rote Rosen und Konfekt: Hinter dem Valentinstag verbirgt sich freilich mehr als das. Er ist der Gedenktag des Patrons der Liebenden. Und der hat wohl mehr Achtsamkeit verdient. Der Sauerlacher Pfarrverband lädt deshalb am 17. Februar zu einem „Update für die Liebe“, einem Gottesdienst mit (Ehe-)Paarsegnung.

Sauerlach - Es ist der bereits fünfte, aber der letzte dieser Art unter der Leitung des Geistlichen Rats Lorenz Poschenrieder. „Dieser Gottesdienst ist mir eine Freude, er hat eine so herzliche Atmosphäre“, sagt der Pfarrverbandsleiter und lächelt.

Im Oktober feiert Lor

enz Poschenrieder seinen 70. Geburtstag, „da gehen wir Priester in den Ruhestand“. Es gäbe die Regel, dann die Gemeinde zu verlassen. Bis dahin sei er weiter im Amt und leite noch viele Gottesdienste hier. Aber eben nur noch diesen einen mit Paarsegnung. Die Stelle sei ausgeschrieben, Bewerber gäbe es auch schon. Das habe ihm das Personalreferat signalisiert. Er hoffe, dass sein Nachfolger die Tradition des Paar-Gottesdienstes beibehalten werde – eine Herzenssache. Der Legende nach hat sich der Heilige Valentin im dritten Jahrhundert für Liebende eingesetzt und gilt deshalb als Patron der Verliebten und Brautleute. Er starb an einem 14. Februar den Märtyrertod.

Für Geistlichen Rat Lorenz Poschenrieder ist es der letzte Gottesdienst mit Paarsegnung. 

Zwar gibt es mittlerweile in vielen Kirchengemeinden des Erzbistums München und Freising ähnliche Gottesdienste. In Sauerlach entstand die Idee 2013 jedoch aus einem bestimmten Anlass. „Da haben wir zunächst nur Paare eingeladen, die in dem Jahr geheiratet hatten“, erzählt der Pfarrer. Tatsächlich kamen die meisten von ihnen an den Ort ihres Ja-Wortes zurück. Aufgrund des Zuspruchs dann der Impuls, die Einladung auszuweiten und alle Verliebten, Verlobten, junge wie alte Paare einzuladen. „Man teilt das Leben miteinander, möchte gemeinsam alt werden und sagt: Ich nehme dich an und erbitte dazu Gottes Segen“, das sei der Gedanke dahinter, erläutert Poschenrieder. Eine Gelegenheit, Gott für Beziehungen zu danken oder um Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Predigt und Gesänge entsprechen dem Thema.

Der Auftakt zum Gottesdient ist modern und heiterer Natur. Es ist ein fiktiver Anruf bei einer Service-Hotline, es geht um die Installation der Software LIEBE. Federführend dabei ist Kathrin Hoffmann, Mitglied des Pfarrgemeinderats. Am Schluss des vergnüglichen Dialogs gibt es natürlich ein Happyend. Der Gottesdienst mündet in einen kleinen Empfang: „Im Anschluss freuen wir uns, mit allen im Pfarrheim mit Sekt auf die Liebe anzustoßen“, so Poschenrieder.

Der Gottesdienst

Der Gottesdienst für Liebende findet am 17. Februar, 17 Uhr, in der katholischen Pfarrkirche St. Andreas, Wolfratshauser Straße, statt. Im Pfarrhaus wird für diese Zeit eine Kinderbetreuung angeboten.

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