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Spektakuläre Verfolgungsjagd auf der A8. (Symbolbild)

Mit 250km/h auf Autobahn

Verfolgungsjagd auf A8: Motorradfahrer flüchtet

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Ein Motorradfahrer lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der Mann war trotz Ausgangsbeschränkung und viel zu schnell auf der A8 unterwegs. 

  • Ein Motorradfahrer war viel zu schnell auf der A8 unterwegs.
  • Er flüchtete von der Polizei.
  • Nun erwartet ihn unter anderem ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz. 

Sauerlach - Ein Motorradfahrer lieferte sich am Sonntagnachmittag eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Autobahnpolizei. Der 50-jährige Fahrer aus München war gegen 14:20 Uhr auf der A8 Richtung München unterwegs, meldet die Polizei. Der Motorradfahrer fiel den Beamten auf Höhe der Leitzachsenke auf, da er im 130km/h-Bereich über 200km/h fuhr. Die Polizei versuchte den Mann anzuhalten und zu überholen, dieser beschleunigte jedoch auf 250km/h und versuchte der Polizeikontrolle zu entkommen. 

Verfolgungsjagd auf A8

An der folgenden Anschlussstelle Hofolding sah der Motorradfahrer seine Chance das Polizeifahrzeug abzuschütteln. Kurz vor der Anschlussstelle bremste er sein Fahrzeug von 210 km/h scharf ab um dann die Ausfahrt zu nehmen und über die rote Ampel an der Anschlussstelle zu fahren. Laut Polizei beschleunigte er im 70-er Bereich auf weit über 140 km/h und überholte  mehrere Fahrzeuge trotz Verbot.

Ein weiterer Unfall auf der A8: Auf der A8 Richtung München hat sich ein größerer Unfall ereignet. Der Rückstau ist gewaltig. Die Autobahn war über Stunden total gesperrt.

Motorradfahrer flüchtet in Sauerlach

Kurz vor der Sauerlacher Ortsmitte bog der Mann in ein Wohngebiet ab und flüchtete zu Fuß. Er versteckte Helm und Jacke und warf den Fahrzeugschlüssel weg. Die Polizei konnte de Motorradfahrer vorläufig festnehmen. Ein durchgeführter Alkohol- und Drogentest verlief negativ. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und illegalem Kraftfahrzeugrennens. Weiter wird gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetzes ermittelt, da bereits seit dem Vortag die Ausgangsbeschränkungen galten. 

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können, mögen sich unter 08024/9073-0 an die Autobahnpolizei Holzkirchen wenden.

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