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Klare Worte findet Robert Fröhlich von der Interessensgemeinschaft im Gemeinderat.

Nach Bürgerprotest: Gemeinderat Sauerlach legt Zonen fest

Kein Kiesabbau am Wohngebiet

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Sauerlach – Kiesabbau soll künftig nur noch in dafür vorgesehenen Zonen erlaubt sein. Das hat der Gemeinderat  beschlossen. Gewonnen ist der Kampf der Anwohner damit aber nicht.

In unmittelbarer Nähe ihrer Häuser könnte es in Zukunft einen Kiesabbau geben. Die ortsansässige Firma Gruber hat Pläne dafür. Dagegen bilden die zehn Familien eine Interessengemeinschaft und haben sich – bereits im November 2016 – ans Landratsamt gewandt. Mittlerweile liegt die Antwort der Behörde vor, die den Anwohnern allerdings wenig Hoffnung macht, wie Sprecher Robert Fröhlich bedauert.

Gemeinsam mit den anderen Vertretern der Interessengemeinschaft war Fröhlich zur Dezember-Sitzung des Gemeinderats gekommen und hatte die „Bürger-Viertelstunde“ genutzt, um erneut an das Gremium zu appellieren, gegen einen Kiesabbau an dieser Stelle vorzugehen. Feinstaub, Lärm und Lkw-Verkehr: „Dagegen werden wir uns weiter mit allen rechtlichen Mitteln wehren“, betonte Fröhlich.

Tatsächlich tut die Gemeinde Sauerlach im rechtlich gesteckten Rahmen was sie kann. Zügig einigten sich die Mitglieder des Gemeinderats, dass Kiesabbau in Sauerlach künftig nur noch in dafür vorgesehenen Zonen erlaubt sein soll.

„Laut Regionalplan ist Sauerlach nicht Vorranggebiet für Kiesabbau“, erläuterte Bauamtsleiter Hubert Zellner. Dafür hat die Gemeinde vor 30 Jahren gekämpft. Lediglich kleinflächiger Kiesabbau sei heute erlaubt. Um dies besser steuern zu können, seien sogenannte Konzentrationszonen das Mittel der Wahl.

„Hat der Beschluss heute eine Sperrwirkung auf den geplanten Abbau an der Kleefeldstraße?“, wollte Peter Burger (CSU) wissen. Es gäbe Möglichkeiten, so Zellner, ein Bauvorhaben zurückzustellen, bis bauleitplanerische Belange geklärt seien. Das jedoch entscheide das Landratsamt München. Axel Horn (Grüne) ging es um die Sicherung des Rohstoffes Kies für künftige Generationen. „Auch deshalb gibt es Konzentrationszonen“, so Zellner. Und die wolle die Gemeinde möglichst begrenzt halten. Der beschlossene Untersuchungsplan umfasst das gesamte Gemeindegebiet als Geltungsbereich.

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