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Spitze beim Abschluss: Elias Emmert, Meline Böhm und Marie von Jungefeld.

Gymnasium Schäftlarn

Abischnitt bringt sie Wunschberufen näher

Schäftlarn - 1,0, 1,1 und 1,2. Das sind die Spitzendurchschnitte der drei besten Abiturienten der Klosterschule am Gymnasium Schäftlarn. 42 Schüler haben hier ihren Schulabschluss abgelegt. Der Gesamtdurchschnitt liegt bei 1,99.

„Ich bin sehr stolz auf meine Schüler“, betont Schulleiter Wolfgang Sagmeister bei der Bekanntgabe der Abiturnoten. Die Traumnote 1,0 erreichte Meline Böhm aus Ammerland. „Ich habe vor Freude erst einmal einen Schrei losgelassen“, erzählt die 17-Jährige und strahlt dabei über das ganze Gesicht. Kein Wunder, bringt sie diese hervorragende Leistung doch ihrem Wunschberuf als Medizinerin näher. Doch ehe sie auf die Uni geht, zieht es Böhm in die weite Welt – zum Arbeiten. „Am liebsten wäre es mir, erst einmal im englischsprachigem Ausland ein Pflegepraktikum zu machen.“ Das hieße für die 17-Jährige zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: „Als Berufsvorbereitung und zur Sprachauffrischung.“ 

Marie von Jungefeld (18) aus Seeshaupt will nach dem Prüfungsstress ein Jahr pausieren, „und dann vielleicht Volkswirtschaftslehre studieren.“ Mit einem Notendurchschnitt von 1,2 kein Problem. Ob es dann aber diese Studienrichtung wird, ist noch mit einem Fragezeichen versehen. „In einem Jahr kann sich vieles ändern.“ 

Einen Plan B hat auch Elias Emmert trotz seiner erreichten 1,1. Der 18-Jährige aus Oberhaching plant im Herbst in Berlin Jura zu studieren. „Doch sollte das nichts werden, habe ich vor in das Schauspielfach zu wechseln.“ In einem aber sind sich alle einig: Um so einen guten Abschluss zu schaffen, sollte man immer versuchen, im Unterricht mitzuarbeiten. „Klar“, schränkt Emmert ein. „Manches liegt einem mehr, anderes weniger. Und einen Durchhänger hat auch jeder mal.“ Dass die drei einen so hervorragenden Abschluss schaffen, haben sie geahnt, aber in dieser Form nicht erwartet. Von Jungenfeld: „Am Unsichersten war ich mir nach dem Schriftlichen.“ Auch Emmert versuchte, sich das Ergebnis auszurechnen, kam aber eher auf eine 1,3 statt auf eine 1,1. 

Böhm hat sich eher bei einer 1,1 oder 1,2 gesehen und eine Wetten dazu abgeschlossen. „Und die ganzen verlorenen Wetten muss ich nun erst einmal ableisten.“ Sabine Hermsdorf

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