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Gehört bald der Geschichte an: das alte Pfarrheim an der Starnberger Straße.

Neue Wohnungen geplant

Altes Pfarrheim wird abgerissen

Schäftlarn - Das alte Pfarrheim an der Starnberger Straße 39 wird bald der Geschichte angehören. Die katholische Kirchenstiftung will das Gebäude zugunsten eines Neubaus und zwei weiteren Wohngebäuden abreißen.

Das neue Pfarrheim soll dann in einem Abstand von 6,60 Metern zur Straße gebaut werden, „was“, wie Ulrich Stuke (Grüne) im Gemeinderat sagte, „eine erhebliche Verbesserung zur jetzigen Situation darstellten würde“. Der so gewonnene Platz soll für vier Stellplätze genutzt werden. Vorgesehen sind je zwei Gruppen- und Büroräume, sowie eine Wohneinheit. „Und natürlich“, bekräftigte Bauamtsleiter Stefan Jocher, „ist ein barrierefreier Zugang von der Starnberger Straße aus möglich.“ 

Die zwei im südlichen Teil des Grundstückes vorgesehenen Einfamilienhäuser sind auf einer Grundfläche von 112 Quadratmeter beziehungsweise 91 Quadratmeter geplant, der Zugang wird über eine neue Privatzufahrt erfolgen. „Vielleicht könnte man anregen, statt zwei Gebäuden ein großes Mehrfamilienhaus zu errichten“, sagte Susanne Dichtl (CSU) im Hinblick auf die angespannte Wohnsituation in Schäftlarn. Michel Waldherr (GU) macht sich eher Sorgen um die Stellplätze. „Das Ein- und Ausparken dürfte aufgrund der Starnberger Straße, die hier ein nicht unerhebliches Gefälle aufweist, schwierig werden.“ Der Politiker schlug vor, unterhalb mehr Parkplätze zu errichten. Geplant sind derzeit für das Pfarrheim vier Stellplätze, benötigt werden aber eigentlich fünf – je zwei für die Wohnnutzung und die Gruppenräume, sowie einer für das Büro. „Und auf diesen fünf sollten wir auch bestehen“, bekräftigte Ulrich Stuke (Grüne).

Dem hatte Architekt Rupprecht Biedermann bereits Rechnung getragen. „Könnte man gegebenenfalls zwei weitere Stellplätze entlang der geplanten Erschließungsstraße anordnen?“, hatte der Planer bereits im Vorfeld bei der Gemeinde nachgefragt, „falls die Stellplätze für die Pfarrheimnutzung nicht ausreichen?“ Dies bejahte die Bauverwaltung, „sofern jedoch die Zufahrtsbreite dadurch nicht eingeschränkt wird."

Sabine Hermsdorf

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