Kloster Schäftlarn

BR-Sendung: Schöner kann’s nicht klingen

Schäftlarn - Die Klosterkirche Schäftlarn ist Sendeort des im Bayerischen Fernsehen übertragenen Advent- und Weihnachtssingens. Jetzt fanden die Aufzeichnungen statt.

Schäftlarn – Die Musiker und Sänger sitzen auf ihren Plätzen in der weihnachtlich geschmückten Klosterkirche. Die Christbäume und Kerzen verbreiten ein sanftes Licht, die Kamerawagen haben ihre Positionen bezogen. Es ist 14.45 Uhr. In einer Viertelstunde soll die Generalprobe beginnen. „Wir zeichnen das Konzert in voller Länge mit“, gibt Produktionsleiter Thomas Hock Auskunft. Die eigentliche Aufführung unter der musikalischen Leitung von Otto Dufter ist dann drei Stunden später. Allerdings nur mit geladenen Gästen, die zusammen mit BR-Intendant Ulrich Wilhelm das Publikum bilden. 

Doch warum ausgerechnet aus dem Kloster? „Wir senden jedes Jahr aus einer anderen Kirche“, sagt Frieda Buck aus der Redaktion. Das BR-Team war bereits im niederbayerischen Kloster Rohr und auch in Benediktbeuern zu Gast. „Wir haben hier in Bayern sozusagen einen Topf mit vielen wunderschönen Kirchen – und diese hier ist nicht nur wunderschön, sondern für uns mehr als geeignet.“ Denn Kirche ist nicht gleich Kirche. Hock: „Auch das Außenherum muss stimmen. Oder lapi0dar gesagt: Wir brauchen für unsere Lkw nahe gelegene Parkplätze, und die Kirche selbst darf nicht allzu viele Säulen haben.“ Und noch ein Punkt sollte nicht außer acht gelassen werden. „Auch die Pfarrverwaltung muss ihre Freude an uns haben“, ergänzt Buck und lacht. „Letztendlich bringen wir mit unserem fast 40-köpfigen Team ordentlich Leben mit.“ 

In Schäftlarn stimmen alle Voraussetzungen bestens, und die Aufnahmen können beginnen. Hock gibt noch ein paar letzte Anweisungen an das Publikum in den Kirchenbänken: „Bitte überlegen Sie es sich jetzt, ob Sie hierbleiben wollen. Denn wenn die Aufnahme anlaufen, kommt keiner mehr rein oder raus.“ Dass sich auch jeder daran hält, dafür sorgt eine eigens postierte Security. „Schließlich soll man später kein Türenknarren oder -schlagen hören. Und auch die Handys sollten jetzt ausgeschaltet sein.“ Alle nicken. Minuten später beginnen die Moosboch Bläser zusammen mit dem Isura Madrigalchor und der Bayerisch-Kärntnerischen Saitenmusi mit dem Programm. „Stille wird es auf den Straßen“ heißt das erste Stück, und still wird es auch in der Kirche. Das Konzert im Chor kann beginnen.

Sendetermine: Das Adventsingen wird am Ersten Advent, 29. November, um 19 Uhr in der BR-Sendung „Unter unserem Himmel“ ausgestrahlt. Das Weihnachtssingen ist an Heiligabend, 24. Dezember, um 19 Uhr. Mitwirkende sind neben Sprecher Peter Weiß und den Texten von Gerd Holzheimer die Bayerisch-Kärntnerische Saitenmusi, der Isura Madrigal Chor, die Moosboch Bläser, die Flintsbacher Saitenbläser, die Perlseer Dirndl und die Starnberger Fischerbuam. Sabine Hermsdorf

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