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Dank der unglaublichen Spendenbereitschaft aus Schäftlarn kann der krebskranke Nasar schon bald auf eine Knochenmarkstransplantation hoffen.

Geburtstagswunder für den Jungen aus der Ukraine

Schäftlarner machen Krebs-Behandlung für Nasar (14) möglich

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Schäftlarn - Anfang Dezember gründete sich in Schäftlarn eine Gruppe, um dem krebskranken Nasar aus Pidkamin (Ukraine) zu helfen. Obwohl es fast unmöglich schien, haben die Schäftlarner in nur einem Monat unglaubliche 82 000 Euro Spenden gesammelt.

Dass die Schäftlarner ein großes Herz haben und sich jederzeit für andere einsetzen, zeigt das Beispiel des an Leukämie erkrankten Nasar. Noch vor einem halben Jahr besuchte der Jugendliche zusammen mit weiteren Jugendlichen die Gemeinde Schäftlarn. Kurz nach seiner Rückkehr wurde die Krankheit festgestellt und der Wettlauf mit der Zeit begann (wir berichteten). 

Um Nasar eine bestmögliche Behandlung zu teil werden zu lassen, hat sich Anfang Dezember in Schäftlarn unter der Federführung von Maria Reitinger eine Gruppe gebildet, um Spenden zu sammeln. Ziel war, die benötigte Knochenmarkstransplantation hier in München durchführen zu lassen, um die Überlebenschance des Buben zu erhöhen. Das Klinikum jedoch verlangt Vorkasse: „Wir hätten etwa 315 000 Euro inklusive Risikozuschlag aufbringen müssen“, sagt Reitinger, die auch die Osteuropahilfe für diese Aktion mit ins Boot nahm. „Gott sei Dank fällt die Suche nach einem geeigneten Spender weg. Nasars 19-Jährige Schwester passt perfekt.“ Mittlerweile sind an Einzelspenden 52 000 Euro eingegangen. „Durchschnittlich wurden zwischen 20 Euro bis 2000 Euro überwiesen“, berichtet Reitinger. „Und eine Großspende von 15 000 Euro.“ Die Zweite Bürgermeisterin schrieb zudem noch verschiedene Hilfsorganisationen an, wie Beispielsweise „Ein Herz für Kinder“ – und hatte Erfolg. Unterm Strich sind 82 000 Euro zusammen gekommen und „eine Zusage der Sternstunden, dass sie diese Summe nochmal um zehn Prozent erhöhen“. 

Die Organisatoren haben sich zudem nach weiteren, etwas preiswerteren Kliniken umgesehen und konnten die „Azienda Ospedaliera Universita Integra“ in Verona Italien für ihr Vorhaben gewinnen. „Hier reichen uns 85 000 Euro. Die notwendige Knochenmarktransplantation ist also gesichert.“ Derzeit befindet sich Nasar nach einer anstrengenden Chemotherapie Zuhause bei seinen Eltern und wartet auf das Visum, das die Klinik für ihn beantragt hat. Für den Jungen ist die Hilfe aus Schäftlarn zudem ein wunderbares Geburtstagsgeschenk: Nasar wurde am 3. Januar 14 Jahre alt.

Sabine Hermsdorf

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