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Die Abi-Kurve am Klosterberg: Neben den Namen der Abiturienten steht dort jetzt das Motto: „Ability 2016 – wir gehen, weil wir’s können.“

Gymnasium Kloster Schäftlarn

Abschied mit Herzenswärme von den Abiturienten

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Schäftlarn – Es ist geschafft: Die 42 Abiturienten des Gymnasiums Kloster Schäftlarn haben ihre Zeugnisse bekommen. Mit einem Durchschnitt von 2,0 lag die diesjährige Abitura besser als der bayernweite Durchschnitt. „Ability (Fähigkeit) – wir gehen, weil wir’s können“, zitierte Abt Petrus Höhensteiger das Motto der diesjährigen Abitura, dass auch auf der Betonwand an der Klosterstraße in Richtung Schule prangt.

Traditionell hatten die Abiturienten sich an der besagten Stützmauer verewigt. „Sie haben nun die Bestätigung für ihre Ability und nun liegt die Schulzeit hinter Ihnen.“ Der Geistliche sprach zudem seine Annerkennung für das Geleistete aus. „Michael Casey sagte einmal, dass Ehren mehr als Loben sei. Loben ist Emotionslos. Aber wenn man jemanden ehrt, erkennt man seine Würde an, sein Wissen, seine Einmaligkeit. Ihr Zeugnis ist heute sozusagen ihre Siegerehrung, verbunden mit unserer Wertschätzung und Herzenswärme.“ 

Ehren heißt mehr als Loben

Dass die Übergabe der Reifezeugnisse allerdings nur ein Etappenziel ist, unterstrich der Vertreter des Elternbeirats, Oliver Fritz. „Die heutige Zeit ist geprägt durch Veränderungen, aber letztendlich geht es um Ihre Zukunft, die Sie jetzt Stück für Stück selbst gestalten.“

Wolfgang Sagmeister bat die Abiturienten in diesem Tenor, mitfühlend, barmherzig und aufmerksam gegenüber anderen zu sein. „Ihre Abschied von hier fällt in das von Papst Franziskus ausgerufene außerordentliche Jubeljahr, das Heilige Jahr der Barmherzigkeit“, unterstrich der Schulleiter. „Nehmen Sie sich das bitte zu Herzen und handeln Sie danach.“ 

Witziger Schüler-Rückblick

Einen humorvollen Einblick auf die vergangenen Schuljahre gaben Sophie Melzer und Elias Emmert in ihrer Rede. Sie ließen Eltern und Gäste an einem ganz normalen Schultag teilhaben, einem Schultag, der seine Würze auch durch die verschiedenen Eigenarten der Lehrer erhielt. „Im Kunstunterricht hatte jeder eine kreative Ader – zumindest im Versuch, wenn es darum ging, in jeden schwarzen Fleck auf weißem Grund etwas hinein zu interpretieren.“ In Chemie war man dankbar für Flirttipps, in Mathematik rätselte man des öfteres über die vom Lehrkörper „selbsterfundenen Wortgebilde“. Es war eine Zeit, die man nicht missen möchte.

Abt Petrus Höhensteiger: Ehren ist mehr als Loben. Deshalb ehrt er die Absolventen.

Natürlich haben auch die Eltern ein Dankeswort verdient. „Dass wir hier stehen ist auch ein Verdienst von Mama und Papa“, sagte Elias Emmert, und, mit einem Augenzwinkern: „Schließlich habt ihr uns nicht nur einmal hierher gefahren."

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