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Eng verbunden sind Pfarrer Anton Fürstenberger und Bürgermeister Matthias Ruhdorfer.

Emotionale Messe zum Geburtstag von Pfarrer Anton Fürstenberger

„Du hast unserem Ort ein menschliches Gesicht gegeben“

Ebenhausen  - Geburtstagsfeier der besonderen Art: Mit einer emotionalen Messe feiert Ebenhausen den 75. von Pfarrer Fürstenberger - mit einem Überraschungsgeschenk. 

Schon ein erster Blick verriet, dass in Sankt Benedikt in Ebenhausen keine normale Messe gefeiert werden sollte. Die Musiker der Blaskapellen aus Hohenschäftlarn und Irschenhausen warteten auf ihren Einsatz, Kameras wurden in Stellung gebracht, zahlreiche Bierbänke sorgten für weitere Sitzgelegenheiten, der Altar war mit einer goldenen „75“ geschmückt. Der Grund für diesen Aufwand: Pfarrer Anton Fürstenberger feierte mit zahlreichen Gläubigen seinen 75. Geburtstag.

„Es ist Zeit, dem Schöpfer und allen Menschen, die mich bis hierher begleitet haben, ,Danke’ zu sagen“, so der beliebte Geistliche in seiner Ansprache und verwies auf das Wunder der Schöpfung: „Meine Eltern haben mir den Leib gegeben und Gott hat liebevoll etwas von sich hineingelegt – ist das nicht etwas Großartiges?“

Fürstenberger erinnerte an seine Jugend im Kreis von acht Geschwistern und seine Anfänge als Pfarrer in der Gemeinde Schäftlarn. „Ich wurde hier wunderbar aufgenommen“, betonte er. „Und auch während meiner Krankheit von Eurer Liebe getragen. Ihr wart immer für mich da.“ Ein Kompliment, das sowohl Bürgermeister Matthias Ruhdorfer als auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Lia Schneider-Stöckl nur zurückgeben konnten. „Du, lieber Toni, hast unserem Ort ein menschliches Gesicht gegeben. Dafür danken wir Dir.“

Pfarrer Peter Johannes Vogelsang seinerseits sieht es als Ehre an, Fürstenbergers Nachfolger nach über 38 Jahren im Amt zu sein. „Wir werden dennoch nicht aneinander gemessen“, betonte der Geistliche, „wir haben unterschiedliche Charaktere, aber wir verstehen uns.“ Zum Abschluss wurde dem Jubilar noch ein besonderer Wunsch erfüllt: Professor Dr. Dr. Michael Hartmann brachte auf der Orgel „Carillon de Westminster“ zu Gehör, eines von Fürstenbergers Lieblingsstücken.  

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